Biologische Psychologie (2., akt. Aufl.)

Glossar


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Aktionspotenzial

Eine kurze Abweichung des Membranpotenzials eines Neurons von seinem Ruhemembranpotenzial, bei der die elektrische Potenzialdifferenz an der Membran invertiert wird. Aktionspotenziale wandern ohne Veränderung ihrer Spannung über weite Strecken das Axon entlang.

Allel

Die konkrete Ausprägung eines Gens, welches sich an einem bestimmten Ort auf dem Chromosom befindet.

Amine

Organische Derivate (Abkömmlinge) von Ammoniak (NH3)

Aminosäure

Carbonsäuren mit einer oder mehreren Aminogruppen. Mehr als 260 Aminosäuren sind bekannt, von denen aber nur 20 Proteine bil

Amygdala

Kerngruppe mit weit über einem Dutzend Partitionen im vorderen Bereich des Temporallappens. Die Amygdala (lateinisch, abgeleitet aus dem Griechischen für „Mandel“) ist wesentlich an der Wahrnehmung und der Generierung von Emotionen, insbesondere Angst beteiligt.

Androgen

Sexualhormone, die eine vermännlichende Wirkung haben. Testosteron ist das bedeutendste Androgen.

Angiotensin II

Peptidhormon, das eine wichtige Rolle bei der Regulation des Blutdrucks und des Wasserhaushaltes einnimmt. Angiotensin II regt die Kontraktion der Gefäße an (dadurch kommt es zu einer Erhöhung des Blutdrucks), bewirkt die Freisetzung von Vasopressin und aktiviert das Subfornikalorgan.

Anterograde Amnesie

Die Unfähigkeit, nach einer Hirnschädigung neue Gedächtnisinhalte zu bilden.

Arbeitsgedächtnis

Ein neurokognitives System, mit dem wir eine kleine Menge an Informationen für einen kurzen Zeitraum speichern und bearbeiten können.

Astrocyt

Siehe Astroglia.

Astroglia

Typus von Gliazellen im ZNS, der die Versorgung von Nervenzellen mit Nährstoffen leistet, das biochemische Milieu um die Neurone konstant hält und Stützfunktionen im Gehirn übernimmt.

Axon

Fortsatz eines Neurons, mit dem die Erregungsweiterleitung zu einem anderen Neuron gewährleistet wird. Hier wird ein Aktionspotenzial realisiert, das am Axonhügel des Somas beginnt und in den Axonterminalien endet.

Axonhügel

bergangsregion zwischen Soma und Axon mit großer funktioneller Bedeutung. Durch eine besonders hohe Dichte spannungsaktivierter Natriumkanäle kann im Axonhügel bei überschwelliger Erregung das Aktionspotenzial erzeugt werden.

 

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