Biologische Psychologie (2., akt. Aufl.)

Glossar


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Hebb’sche Regel

Die Hebb’sche Regel besagt, dass durch eine einfache Korrelationsregel synaptische Verbindungen durch Aktivitätsmuster verstärkt oder abgeschwächt werden. Entsprechend dieses Paradigmas kommt es zu einer synaptischen Verstärkung, wenn Prä- und Postsynapse gemeinsam aktiviert werden. Eine Aktivität der Präsynapse ohne postsynaptische Aktivierung führt dagegen zu synaptischer Abschwächung.

Homozygotie

Wenn beide Allele eines Lebewesens für ein bestimmtes Merkmal gleich sind, liegt Homozygotie vor.

Homunculus

Lateinisch: „Menschlein“, bezeichnete ursprünglich einen künstlich geschaffenen Menschen. In der Neurowissenschaft wird der Begriff in zweierlei Hinsicht verwendet. Erstens als Repräsentation des Körpers auf dem somatosensorischen bzw. motorischen Cortex. Zweitens als (weitestgehend widerlegte) theoretische Vorstellung, dass es eine innere Repräsentation aller Sinne geben müsse, die von einem inneren Betrachter (Homunculus) betrachtet und erlebt wird.

Hyperpolarisation

Senkung des Membranpotenzials in Richtung negativerer Werte. Tritt regelmäßig nach einem Aktionspotenzial auf. Kann auch durch die Wirkung hemmender Neurotransmitter wie z. B. GABA entstehen.

 

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