Biologische Psychologie (2., akt. Aufl.)

Glossar


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Mammilarkörper

Mammilarkörper (Corpora mamillaria), hypothalamische Kerne, die mit dem Septum und dem Hippocampus verbunden sind. Auf der Ventralseite des Gehirns wölben sich die Mammilarkörper rund und paarig aus. Daher stammt ihr Name aus dem Lateinischen mamma (weibliche Brust).

Membranpotenzial

Die elektrische Spannung zwischen dem Inneren und dem Äußeren eines Neurons. Sie entsteht durch den Unterschied zwischen intra- und extrazellulären elektrischen Potenzialen, welcher wiederum aus den unterschiedlichen Konzentrationen von Ionen resultiert.

Metaanalyse

Eine Zusammenfassung der Daten vieler einzelner Untersuchungen zu Metadaten, die dann statistisch bzgl. ihrer Effektstärken dargestellt werden können. Eine Metaanalyse ist somit eine Analyse der Analysen.

Metabotroper Rezeptor

Rezeptor, der nach Bindung eines Botenstoffs ein G-Protein aktiviert, welches anschließend entweder einen Ionenkanal öffnet oder aber eine Second-messenger-Kaskade initiiert. Diese Kaskade kann Ionenkanäle öffnen, die Herstellung von Proteinen beeinflussen oder genomische Prozesse verändern. Die Wirkung von metabrotopen Rezeptoren verläuft langsam (>30 ms), ist aber in der Lage, viele Ionenkanäle zu öffnen (Verstärkereffekt) und die Abläufe innerhalb der Zelle sowie die Morphologie des Neurons zu modifizieren.

Mikroglia

Typus von Gliazellen im ZNS, die die Immunabwehr des Gehirns leisten sowie totes Gewebe entfernen.

Myelinscheide

Eine fetthaltige Membranschicht, die im ZNS von Oligodendro

 

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