Biologische Psychologie (2., akt. Aufl.)

Glossar


alle Einträge A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Schwann’sche Zelle

Typus von Gliazelle im PNS, der die Myelinscheiden bildet und das neue Auswachsen von verletzten Axonen fördert.

Sekundärer Botenstoff

Ein intrazelluläres Signal, das die Wirkung des primären Botenstoffs (Transmitter, Hormon) in intrazelluläre Abläufe überträgt. Häufig steht der sekundäre Botenstoff am Anfang einer langen biochemischen Kaskade, die viele Prozesse des Neurons beeinflussen kann. Der bekannteste sekundäre Botenstoff ist das cAMP.

Septum

Paarige und entlang der Mediallinie des Gehirns angeordnete tel

Sexualdimorphismus

Geschlechtsabhängig unterschiedliches Aussehen bestimmter körperlicher Merkmale.

Slow-Wave-Schlaf

Schlafphasen 3 und 4, die dem REM-Schlaf vorausgehen und durch einen hohen Anteil niederfrequenter Deltawellen gekennzeichnet sind.

Soma

Zellkörper einer Nervenzelle

Spike

Aktionspotenzial

Sympathisches Nervensystem

Teil des autonomen Nervensystems, in dem nicht willentlich beeinflusste Regulationsprozesse des Körpers vermittelt werden. Hierbei werden die meisten Körperorgane antagonistisch reguliert, d. h. ein Teilsystem des autonomen Nervensystems aktiviert ein Organ, ein anderes Teilsystem hemmt es. Das sympathische Nervensystem erhöht zumeist die Handlungsbereitschaft des Körpers und ist somit der Gegenspieler des parasympathischen Nervensystems.

Synapse

Kontaktstelle zwischen zwei Neuronen oder einem Neuron und weiteren Körperzellen (Drüsen, Muskeln, Sinneszellen). Synapsen bestehen aus einer Präsynapse, die sich am Endstück eines Axons befindet, und der Postsynapse, die sich meist auf Dendriten befindet, aber auch auf Somata oder anderen Axonen lokalisiert sein kann. Die meisten Synapsen bewirken die Informationsübermittlung durch das Freisetzen von Botenstoffen (Neurotransmittern) und werden chemische Synapsen genannt. Eine Minderheit von Synapsen übermittelt die Signale ausschließlich elektrisch.

Synaptische Plastizität

Die Fähigkeit von Synapsen, abhängig von Ereignissen wie z. B. einer erhöhten Stimulation ihre Effektivität zu verändern. Diese Effektivitätsveränderung kodiert somit Gedächtnisprozesse innerhalb des neuronalen Netzwerks.

 

Ihr Suchergebnis leitet Sie auf die Website www.testzentrale.de.