Entwicklungspsychologie – Erwachsenenalter

Glossar


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Adaptive Kapazität

Differenz zwischen der erwartbaren Verringerung des Wohlbefindens aufgrund von Belastungen und Verlusten im Alter und der tatsächlichen Entwicklung des Wohlbefindens.

Aging in place

So lange, so sicher und so angenehm wie möglich in der eigenen Wohnung leben zu können.

Akkomodation

Anpassung von persönlichen Zielen oder Umdeutungen von Erwartungen, z.B. Ablösung von einem Ziel und Schaffung neuer Optionen.

Alltagskompetenz

Transaktionales Konstrukt, welches Personen den effektiven Umgang mit ihrer Umwelt ermöglicht. Alltagskompetenz ist hierarchisch angeordnet, so dass die Ausführung grundlegender Aktivitäten des täglichen Lebens als Minimalbedingung für eine selbstständige Lebensführung gilt.

Altern

Jegliche (positive oder negative) Veränderung der adaptiven Kapazität des Organismus.

Altersstereotyp

Altersstereotype sind relativ stabile Überzeugungen davon, wie ältere Menschen (angeblich) sind und wodurch sie sich von anderen, jüngeren Menschen unterscheiden.

Arbeitsleistung

Zentraler objektiver Indikator für die Berufs- und Arbeitswelt, welcher Verhaltensweisen und Ergebnisse beschreibt, die einen Beitrag zur Arbeitsorganisation leisten.

Arbeitszufriedenheit

Zentraler subjektiver Indikator für die Berufs- und Arbeitswelt, welcher die Einstellung einer Person zu ihrer Arbeitssituation bezeichnet und sowohl kognitive als auch emotionale Komponenten umfasst.

Assimilation

Gestaltung und Ausrichtung des eigenen Verhaltens insbesondere an Zielen und Normen, die eine hohe Relevanz für das Selbstkonzept haben, z.B. verstärkte Anstrengung zur Zielerreichung.

Autoritative Erziehung

Erziehungsstil, der durch die Kombination von viel Wärme und Wertschätzung sowie das altersangemessene Stellen von Forderungen gekennzeichnet ist. Er geht mit einer günstigen Entwicklung der Kinder einher.

Big Five

Modell der Persönlichkeitsstruktur, wonach sich die stabilen Eigenschaften einer Person in fünf breite Bereiche gliedern (Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für neue Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit), die empirisch weitestgehend unabhängig voneinander sind.

Biologische Evolution des Menschen

Veränderung der vererbbaren Merkmale des Menschen.

Biologische Selektion

Wesentlicher Mechanismus in der Evolution: Jene Lebewesen haben einen Überlebensvorteil, die besser an ihre Umweltbedingungen angepasst sind. Sie geben deshalb eher ihre Gene an die Nachkommen weiter.

Differenzielle Stabilität

Stabilität individueller Unterschiede innerhalb einer Gruppe von Individuen über die Zeit.

Effektstärke

Statistisches Maß für die Stärke des Zusammenhangs zwischen Variablen oder die Größe des Unterschieds eines Merkmals zwischen verschiedenen Gruppen bzw. zwischen verschiedenen Messzeitpunkten bei einer Gruppe. Beim Gruppenvergleich gibt man Effektstärken meist als Standardabweichungseinheiten (d) an, wobei d = 1 bedeutet, dass die Ausprägung eines Merkmals in der ersten Gruppe um eine Standardabweichung größer als in der zweiten Gruppe ist.

Emerging adulthood

Zwischenstufe zwischen Jugend- und Erwachsenenalter, in dem nacheinander Schritte in das Erwachsensein (wie Berufseinstieg, Auszug aus dem Elternhaus, Eheschließung, Geburt des ersten Kindes) unternommen werden.

Empty nest

Bezeichnung für eine Lebensphase im mittleren Erwachsenenalter, wenn die Kinder den Haushalt der Eltern verlassen haben. Annahme, dass mit der Rollenänderung Umgestaltungsprozesse und Veränderungen sowohl in der Partnerschaft als auch für die Eltern einzeln einhergehen.

Entwicklungsaufgabe

Altersspezifische Anforderung wie Berufseinstieg oder Pensionierung, deren erfolgreiche Bewältigung zur Zufriedenheit und zu Erfolg mit späteren Aufgaben führt.

Entwicklungswissenschaft

Multidisziplinäre Erforschung der menschlichen Entwicklung.

Entwicklungsziel

Von Individuen angestrebte Zustände oder erwünschte Ereignisse, die sich aus der persönlichen Auseinandersetzung mit Anforderungen und Gelegenheiten eines jeweiligen Lebens- und Alterskontextes ergeben und deren Konsequenzen als sinnhaft und kohärent erlebt werden.

 

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