Forschungsmethoden der Psychologie

Glossar


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Testen

(engl. testing) Faktor, der die → interne Validität einer Studie beeinträchtigt: in → Vortest-Nachtest-Kontrollgruppen-Designs kann die Darbietung eines Tests die Ergebnisse des nachfolgend dargebotenen Tests beeinflussen. Lässt sich auf → Testungsfaktoren zurückführen.

Testungsfaktoren

Fehlerquellen bei Wiederholungsmessungen, die das Verhalten bzw. die Leistung der Teilnehmer beeinflussen. Hierzu zählen Übungsund Lerneffekte, Effekte des Testleiters und der Testsituation sowie Sättigungseffekte.

Theorie

Eine Menge von aufeinander bezogenen Konstrukten, Definitionen und Aussagen (→ Axiome, → Gesetze, → Hypothesen), die eine systematische Perspektive auf ein Phänomen darstellen, indem sie Beziehungen unter → Variablen spezifizieren mit dem Ziel der Erklärung und Vorhersage des Phänomens (→ erklärende Studie).

Theorie des geplanten Verhaltens

Stellt eine Weiterentwicklung der → Theorie des überlegten Handelns durch Icek Ajzen dar. Die Determinanten Einstellung gegenüber dem Verhalten und subjektive Norm der → Verhaltensintention werden um die wahrgenommene Verhaltenskontrolle erweitert. Von ihr wird angenommen, dass sie sowohl das Verhalten direkt beeinflusst als auch indirekt über die Verhaltensintention. Je höher die Barrieren, desto geringer die Verhaltenskontrolle.

Theorie des überlegten Handels

Einstellungstheorie von Martin Fishbein und Icek Ajzen (1975), die davon ausgeht, dass die → Verhaltensintention eine direkte Determinante des Verhaltens darstellt. Der Theorie liegt ein Erwartungs x-Wert-Modell zugrunde. Denn die Verhaltensintention wird durch die Einstellung (bewertete Meinungen über das Einstellungsobjekt) und die subjektiven Normen, die danach gewichtet werden, wie stark die Person motiviert ist, ihnen zu folgen, vorhergesagt. Eine Weiterentwicklung ist die → Theorie des geplanten Verhaltens.

Thurstone-Skala

→ Einstellungsskala, die auf der Skalierung nach der Methode der gleich erscheinenden Intervalle beruht, die von Louis L. Thurstone entwickelt wurde. Solche Items werden ausgewählt, die möglichst konsistent eingestuft wurden und die auf das gesamte Antwortkontinuum verteilt sind.

Time-Sampling

Stellt eine Stichprobentechnik dar. Unterteilung der Beobachtung in exakt gleich lange Beobachtungsintervalle.

Trennschärfe

Wird durch den Trennschärfenkoeffizienten angegeben, der die Korrelation zwischen dem Item und dem Gesamttestwert (unter Ausschluss des jeweiligen Items) bezeichnet.

 

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