Forschungsmethoden der Psychologie

Kapitelübersichten


Kapitel 1

Wissenschafts- und erkenntnistheoretische Grundlagen


Zusammenfassung

 

Psychologische Methodologie bezeichnet die Erkenntnisgewinnung durch die Anwendung wissenschaftlicher Methoden, die aus einer Sammlung von Regeln und Kriterien bestehen. Ziel psychologischer Forschung ist die Gewinnung objektiven Wissens über das Verhalten und Erleben von Menschen. Objektives Wissen ist dadurch gekennzeichnet, dass es auf Daten beruht, die intersubjektiv überprüfbar sind, und dass es diese Daten adäquat repräsentiert. Ein gravierendes Problem in der Wissenschaft stellen Fehlschlüsse dar, wobei z. B. die Gefahr besteht, falsche Hypothesen für zutreffend zu halten. Die Methodologie der empirischen Wissenschaft versucht, diese Gefahren zu vermeiden. Das Falsifikationsprinzip beruht auf der Erkenntnis, dass Einzeltatsachen Behauptungen widerlegen, aber nicht zweifelsfrei bestätigen können. Eine Hypothese lässt sich nicht endgültig bestätigen, vielmehr ist sie solange als gültig zu betrachten, wie keine überzeugendere Alternativhypothese zur Verfügung steht.

 

Erklärungen und Prognosen stimmen darin überein, dass Explanans und Explanandum miteinander in Verbindung gesetzt werden. Jedoch ist bei der Erklärungssuche das Explanandum gegeben, wohingegen das Explanans gesucht wird, während bei einer Prognose das Explanans gegeben ist und das Explanandum gesucht wird. Im Zusammenhang mit Prognosen finden sich die beiden Phänomene „sich-selbst-erfüllende Prophezeiungen“ und „sich-selbst-widerlegende Prophezeiungen“.

 

Beschreibende Studien legen den Schwerpunkt auf die Beschreibung von Merkmalsausprägungen auf interessierenden Merkmalsdimensionen, während erklärende Studien auf das Auffinden und Erklären der gesetzmäßigen Zusammenhänge zwischen Merkmalsdimensionen ausgerichtet sind. Nur durch empirische Untersuchungen kann festgestellt werden, inwieweit psychologisches Alltagswissen zutreffend ist. Psychologische Forschung ist alles andere als trivial, wie die Milgram-Studie zum Autoritätsgehorsam verdeutlicht. Beschreibende Studien erfordern repräsentative Stichproben, während erklärende Studien eingeschränkte Stichproben einbeziehen können.

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Kapitel 2

Forschungsprozess und Forschungsdesign


Zusammenfassung

 

Der Forschungsprozess lässt sich in drei Phasen unterteilen, die als Zusammenhänge bezeichnet werden. In der ersten Phase (Entdeckungszusammenhang) wird der Forscher auf ein Problem aufmerksam. In die zweite Phase (Begründungszusammenhang) fallen Hypothesengenerierung, Operationalisierung, Auswahl der Stichprobe, Festlegung eines Versuchsplans, Durchführung von Probedurchgang und Haupttest, Ergebnisanalyse und -bewertung, ggf. die Modifikation der Hypothesen/der Theorie und das Verfassen eines Forschungsberichts. In der dritten Phase (Anwendungszusammenhang) steht die Frage im Mittelpunkt, welche Anwendungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

 

Fallstudien, experimentelle Studien und Korrelationsstudien stellen die drei zentralen Untersuchungsdesigns in der psychologischen Forschung dar. Fallstudien dienen dazu, die Besonderheiten eines Einzelfalls zu erfassen und zu würdigen. In experimentellen Studien wird ein Aspekt der Situation systematisch manipuliert, um Auswirkungen dieser Manipulation auf interessierende Phänomene zu erfassen. Korrelationsstudien dienen der Prüfung von Zusammenhängen unter verschiedenen Merkmalen. Welche Forschungsmethode eingesetzt wird, hängt von der Fragestellung und dem Forschungsinhalt ab. Der multiple Operationalismus beruht darauf, dass mehrere Verfahren zur Messung eines Konstrukts eingesetzt werden, um die spezifischen Fehlerquellen jedes einzelnen Verfahrens zu kontrollieren. Die Ethik der Forschung befasst sich mit der Frage der moralischen Rechtfertigung verschiedener Aspekte des Forschungsprozesses. Täuschungsexperimente und Stresserzeugung in Experimenten sind aus ethischer Sicht umstritten.

 

Metaanalysen stellen Zusammenfassungen der Ergebnisse mehrerer vergleichbarer Untersuchungen zu einer Hypothese dar. Sie dienen dazu, den aktuellen Forschungsstand zu einer bestimmten Hypothese oder Forschungsfrage zu beschreiben. Grundlagenforschung dient zur Vorbereitung der Anwendung. Der Zusammenhang zwischen Grundlagenforschung und Anwendung wird abschließend am Beispiel der Gerechtigkeitsforschung erläutert.

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Kapitel 3

Validität der Forschung


Zusammenfassung

 

Die Validität empirischer Untersuchungen wird durch verschiedene Fehlerquellen bedroht. So kann die interne Validität z. B. dadurch gefährdet werden, dass die unabhängige Variable gleichzeitig mit der abhängigen Variablen gemessen wird. Die Konstruktvalidität kann z. B. durch Versuchsleitererwartungen bedroht werden, die sich auf das Verhalten der Teilnehmer bzw. auf die Beobachtung des Verhaltens auswirken können. Die externe Validität bezieht sich auf die Generalisierbarkeit der Ergebnisse. Die statistische Schlussfolgerungsvalidität ist dann gewährleistet, wenn die Auswertung der Untersuchungsdaten und ihre Interpretation Fehler und Fallen der Statistik vermeidet. Anstelle von Signifikanztests sollte größeres Gewicht auf die Mitteilung von Vertrauensbereichen gelegt werden.


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Kapitel 4

Das Gespräch – Wege zum subjektiven Erleben


Zusammenfassung

 

Gespräche dienen als wichtige Informationsquelle, die die Basis für Entscheidungen in der Psychologie bilden. In der Arbeits- und Organisationspsychologie werden verschiedene Formen von Interviews eingesetzt, um ein besonders umfassendes Bild von dem Bewerber oder der Bewerberin zu erhalten. Neben den erfragten Informationen erhält man auf der Sprach- und Beobachtungsebene Hinweise auf die sozial-emotionale Kompetenz, die Motivation oder bestimmte Aspekte der Intelligenz. Im therapeutischen Kontext kommen spezifische Gesprächsführungsmethoden zum Einsatz (Anamnese, Exploration, Compliance- und Motivationsförderung). Da in diesem Kontext die Arbeitsbeziehung zwischen Therapeut und Patient elementar für das Gesprächsergebnis ist, kommen hier besondere Gesprächsvoraussetzungen (etwa Empathie und Akzeptanz) zum Tragen.


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Kapitel 5

Die Beobachtung – Dokumentation von Verhalten


Zusammenfassung

 

Die Verhaltensbeobachtung ist neben der Befragung und dem Experiment eine der wichtigsten und interessantesten Methoden der Psychologie. Die Verhaltensbeobachtung unterscheidet sich von der Alltagsbeobachtung durch ihre Methodik und Zielgerichtetheit. Unter Verhaltensbeobachtung verstehen wir die auf das Verhalten eines oder mehrerer Organismen gerichtete, methodisch kontrollierte Wahrnehmung einer oder mehrerer Personen (Beobachter) mit der Absicht, Charakteristisches über das Verhalten des bzw. der beobachteten Organismen zu erfahren. Es werden verschiedene Beobachtungsformen unterschieden, u. a. nach ihrem Strukturierungsgrad. Der Beobachtungsprozess besteht aus den Schritten Wahrnehmen – Registrieren – Beurteilen, in denen bestimmte Methoden und Stichprobentechniken eingesetzt werden. Einige typische Anwendungsfelder der Verhaltensbeobachtung sind etwa Schulpsychologie, Säuglingsforschung, Pflege oder Arbeits- und Organisationspsychologie.


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Kapitel 6

Biologische Methoden


Zusammenfassung

 

Biologische Methoden zur Untersuchung menschlichen Verhaltens haben schon in den Anfängen der wissenschaftlichen Psychologie eine große Rolle gespielt. Ein großer Teil des psychologischen Wissens basiert auf Erkenntnissen, die durch die Untersuchung hirnläsionsbedingter, kognitiver Ausfälle gewonnen wurden.

Die Psychologie kann aus einem großen Fundus biologischer Methoden schöpfen, die in drei Bereiche unterteilt wurden:

  • • die peripher-psychophysiologischen Methoden
      (u. a. die Elektrokardiografie, die Elektrookulografie und die Hautleitfähigkeit),
  • • die verhaltensbiologischen Methoden
      (u. a. neuropsychologische und psychopharmakologische Verfahren) und die
  • • neurowissenschaftlichen Methoden
      (moderne bildgebende und elektrophysiologische Verfahren).


All diese Methoden spielen eine wichtige Rolle in verschiedenen Bereichen der Psychologie. Sie erlauben die Erfassung diverser Maße (etwa physiologische) und die Untersuchung unterschiedlicher Systeme (etwa das autonome, das somatische oder das zentrale Nervensystem). Unter anderem können sie sowohl verwendet werden, um Stress und Emotionen zu messen, als auch um die neuronalen Korrelate psychischer Prozesse zu erforschen oder die Wirksamkeit von psychologischen Interventions- und Rehabilitationsmaßnahmen zu überprüfen. Des Weiteren werden biologische Methoden heute auch vermehrt genutzt, um etwa im Rahmen einer Therapie ein Biofeedback zu ermöglichen.

Elektrophysiologische Methoden wie die Elektroenzephalografie (EEG) stellen ein wichtiges Werkzeug bei der Diagnose verschiedener Störungen, wie etwa den Schlafstörungen, dar. Mithilfe von aus den EEG-Daten errechneten ereigniskorrelierten Potenzialen ist es möglich, die zeitliche Abfolge von kognitiven Prozessen im Millisekundenbereich nachzuverfolgen.

Dank großen technischen Fortschritts, etwa im Bereich der Neurowissenschaften, kann dem Gehirn mittlerweile beim Denken zugeschaut werden: funktionelle Bildgebungsmethoden wie die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) oder die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) erlauben die Aufzeichnung von Hirnaktivität, während Versuchspersonen bestimmte Aufgaben bearbeiten, und ermöglichen so die Erforschung neuronaler Korrelate psychischer Vorgänge. Solche Verfahren bieten sich im neuropsychologischen Kontext auch zur Diagnose und Untersuchung neuronal bedingter kognitiver Defizite an.

Zusammengefasst bilden die vorgestellten biologischen Zugänge zum Verhalten ein wichtiges Fundament der psychologischen Forschungsmethodik. Sie haben die Psychologie in vielerlei Hinsicht beeinflusst. Durch den raschen technischen Fortschritt in Verbindung mit durchdachten experimentellen Designs ergeben sich sicher auch in Zukunft interessante neue Zugänge und Einsichten in die biologischen Grundlagen des (menschlichen) Verhaltens.


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Kapitel 7

Einstellung und Verhalten


Zusammenfassung

 

Das Konzept der Einstellung beinhaltet eine kognitive, affektive und verhaltensbezogene Komponente. Einstellungsmessung, die Klassen von Objekten aber auch Einzelpersonen betrifft, lässt sich nach direkten und indirekten Verfahren unterscheiden. Grundlage der Standardverfahren zur Einstellungsmessung sind vorformulierte Aussagen (Items) über das Einstellungsobjekt, für die jeweils eine Einstufung nach dem Ausmaß der Zustimmung erfasst wird. Eine weitere Differenzierung ist die in Einzel-Item-Skala und Mehrere-Item-Skala. Das in der Praxis meist benutzte Verfahren ist die Likert-Skala, die auch als Methode der summierten Einstufungen bezeichnet wird. Im Allgemeinen werden numerische oder grafische Ratingskalen für die Einstufung des Ausmaßes der Zustimmung bzw. Ablehnung verwendet. Bei sprachlich verankerten Antwortskalen ist es wichtig, Äquidistanz anzustreben. Man kann zwischen Häufigkeitsskala, Intensitätsskala und Bewertungsskala trennen. Grundsätzlich lassen sich vier Skalenniveaus der Messung unterscheiden: nominal, ordinal, intervall oder rational. Diese Skalenniveaus geben an, welche Transformationen erlaubt sind. Einstellungsskalen wie die Likert-Skala werden in der Regel der Intervallskala zugeordnet.

Die Einstellungs-Verhaltens-Relation ist komplex determiniert. Denn die Stärke des Zusammenhangs hängt von verschiedenen Bedingungen ab (wie Barrieren, Kompatibilität, Reliabilität der Messung und Übereinstimmung in exemplarischen Beispielen). Generell lässt sich Verhalten als Mittel interpretieren, durch das die Einstellung, die den Zweck konstituiert, in der realen Welt umgesetzt wird. Eine häufig angewandte Einstellungstheorie ist die Theorie des überlegten Handelns. Sie lässt sich auf die Entscheidung zwischen Alternativen anwenden. Eine Weiterentwicklung ist die Theorie des geplanten Verhaltens, die neben Einstellungen und Normen die wahrgenommene Verhaltenskontrolle berücksichtigt.


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Kapitel 8

Empirische Prüfung von Hypothesen und ausgewählte Versuchspläne


Zusammenfassung


Für die empirische Hypothesenprüfung wird neben klassischen Experimenten auf Quasi-Experimente, natürliche Experimente sowie Korrelationsstudien zurückgegriffen. In experimentellen Designs wird die unabhängige Variable systematisch variiert („manipuliert“). Durch Randomisierung der Teilnehmer wird das Problemder Vergleichbarkeit der Teilnehmer in den verschiedenen Bedingungen minimiert. In Quasi-Experimenten entfällt die Randomisierung der Teilnehmer, während es sich bei natürlichen Experimenten um Untersuchungen handelt, in denen die unabhängige Variable nicht willkürlich durch die Versuchsleiterin variiert werden kann. Stattdessen werden die Auswirkungen eines auf natürliche Weise hervorgerufenen Ereignisses mit einer Vergleichsbedingung kontrastiert. Korrelationsstudien prüfen Größe und Richtung der Beziehung zwischen Variablen.

Vortest-Nachtest-Versuchspläne umfassen das Ein-Gruppen-Vortest-Nachtest-Design, bei dem zahlreiche Bedrohungen der internen Validität zu beachten sind, sowie das Entfernte-Treatment-Design, in dem Effekte der Manipulation bei denselben Teilnehmern repliziert werden können. Ferner zählen zu den Vortest-Nachtest-Versuchsplänen das nicht äquivalente Vortest-Nachtest-Kontrollgruppendesign, bei dem eine Kontrollgruppe eingeführt wird, ohne dass eine Randomisierung stattfindet, sowie das Vortest-Nachtest-Kontrollgruppendesign, das auf Randomisierung beruht. Letzteres weist eine gute interne Validität auf, jedoch ist die Validität durch die Verwendung von Vortests eingeschränkt. Bei Nur-Nachtest-Versuchsplänen wird auf einen Vortest verzichtet, sodass die damit verbundenen Probleme vermieden werden. Das nicht äquivalente Nur-Nachtest-Design zum Vergleich von Experimental- und Kontrollgruppe verwendet eine nicht äquivalente Kontrollgruppe und ist daher nicht zu empfehlen, während beim randomisierten Nur-Nachtest-Design zum Vergleich von Experimental- und Kontrollgruppe eine randomisierte Gruppenzuteilung erfolgt. Die interne Validität dieses Designs ist als gesichert anzusehen. Das faktorielle Design berücksichtigt mehrere unabhängige Variablen, die systematisch variiert werden. Solomon-Versuchspläne kombinieren den randomisierten Nur-Nachtest-Versuchsplan mit dem Vortest-Nachtest-Kontrollgruppendesign. Durch unterbrochene Zeitreihenanalysen können die Auswirkungen einer Intervention auf der Grundlage einer Vielzahl von Messzeitpunkten vor und nach der Intervention ermittelt werden. Abschließend wurde die Bedeutung der Replikation für die Prüfung von Hypothesen im wissenschaftlichen Forschungsprozess dargestellt.


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Kapitel 9

Veränderungsmessung und Längsschnittforschung


Zusammenfassung


Psychologie beschäftigt sich in vielen Bereichen mit intraindividuellen Veränderungen. Diese Prozesse kennzeichnen alle Bereiche der menschlichen Entwicklung. Die Zeitabstände, die einer solchen Betrachtung zugrunde gelegt werden können, reichen von wenigen Sekunden/Minuten bis zu Jahrzehnten. Die Veränderungen können dem natürlichen Entwicklungsverlauf oder einem künstlich herbeigeführten Interventionseffekt entsprechen. Alle Fragestellungen der Veränderungsmessung basieren auf grundlegenden Vorannahmen über Variabilität und Konstanz psychischer Merkmale.

Besonders intensiv beschäftigt sich die Entwicklungspsychologie mit Fragestellungen der Veränderungsmessung. In diesem Kontext werden Quer- und Längsschnittstudien realisiert. Beide Studientypen weisen Vor- und Nachteile auf. Längsschnittstudien sind besonders teure methodische Ansätze, die möglicherweise vor allem durch einen selektiven Dropout in ihrer Aussage begrenzt werden. Immer wieder werden Vorschläge formuliert, die Nachteile von Längs- und Querschnittstudien dadurch zu reduzieren, dass man kombinierte Vorgehensweisen erprobt (z. B. sog. Kohorten-Sequenz-Pläne). Spezialfälle von Längsschnittstudien stellen Zwillings- und Adoptionsstudien dar.

Letztlich werden entwicklungspsychologische Erkenntnisse sich jedoch nur durch prospektive Studien substanzreich absichern lassen. Als ein Beispiel für eine über einen Zeitraum von 40 Jahren angelegte Längsschnittstudie wurde die Dunedin-Studie erläutert.

Das zweite große Anwendungsgebiet der Veränderungsmessung bilden Interventions- und vor allem Psychotherapiestudien in der Klinischen Psychologie und Psychiatrie. In diesem Kontext werden zeitlich eng gesetzte Zeiträume (mindestens wenige Monate) einer Prä-Post-Betrachtung zugrunde gelegt. Hierzu eignen sich Methoden der direkten und indirekten Veränderungsmessung. Ziel dieser Studien ist der Wirksamkeitsnachweis von Präventions- und Psychotherapieangeboten.


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Kapitel 10

Online-Befragung


Zusammenfassung


Das Internet bietet aufgrund seiner großen Verbreitung vielfältige Möglichkeiten zur Datengewinnung. Dabei sind Online-Befragungen eine internetbasierte Befragungsmethode in der empirischen Sozial-, Bildungs-, Markt- und Meinungsforschung. Ein besonderer Vorteil der Online-Forschung im Allgemeinen und der Online-Befragung im Besonderen liegt in der Kosteneffizienz. Risikobehaftet sind Online-Umfragen durch die Gefahr der Verletzung von Datenschutzbestimmungen, Einbruch in die Privatsphäre oder Identitätsdiebstahl. Bei der Planung und Durchführung von Online-Befragungen (Fragebogeneditor, Layout-Optionen) stehen Internetdienste zur Verfügung. Schließlich besteht die Möglichkeit, durch die Anwendung moderner Kommunikationstechnologien die Methoden der Datenerhebung und den Therapieerfolg zu verbessern.


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