Klinische Psychologie – Grundlagen

Glossar


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Diagnostik

Der Einsatz von Methoden, die zur Diagnosefindung dienen. Dazu gehören Befragungen, Beobachtungen, Testungen, Fragebogenerhebungen, körperliche Untersuchungen und bildgebende Verfahren. In einer multimodalen Diagnostik wird die möglichst umfassende Abbildung vieler Facetten eines Zielbereichs angestrebt. Dies soll mit der Erfassung von Daten aus mehreren Datenquellen, auf verschiedenen Ebenen menschlichen Verhaltens und mit unterschiedlichen Verfahren erreicht werden.

Dimensionale Klassifikation

Dimensionale Klassifikationssysteme sind empirisch begründet; sie basieren auf den methodischen Grundlagen der Psychometrie. Psychische Auffälligkeiten werden anhand empirisch gewonnener Dimensionen beschrieben und in der Regel faktorenanalytisch werden viele Merkmale auf wenige Dimensionen reduziert.

Diskrepanzannahme

Wichtiges Prinzip zur Diagnosestellung umschriebener Entwicklungsstörungen. Es wird gefordert, dass die Leistungen eines Kindes in einem klar abgrenzbaren Funktionsbereich erheblich vom allgemeinen Leistungsniveau des Kindes sowie der Alternsnorm abweichen.

Diskriminativer Hinweisreiz

Einem Verhalten vorausgehender Reiz, der anzeigt, unter welchen Gegebenheiten eine Verstärkung erfolgt.

DSM-Klassifikation

Das nach Störungsklassen gegliederte System der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung (American Psychiatric Association). Ursprünglich für Forschungszwecke entwickelt, mittlerweile inter-national verbreitet und angewandt. Die aktuelle Version hat die Versionsnummer IV (DSM-IV), inzwischen ist das DSM-V in der Erprobung (2011).

 

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