Klinische Psychologie – Grundlagen

Glossar


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Emotionale Störungen des Kindesalters

Zu den emotionale Störungen, die typischerweise in der Kindheit und Adoleszenz auftreten, zählen insbesondere Trennungsangst, die phobische Störung des Kindesalters, die Störung mit sozialer Ängstlichkeit, die emotionale Störung mit Geschwisterrivalität sowie die generalisierte Angststörung des Kindesalters.

Entwicklungsmodelle

Modelle, die sich mit Annahmen über die Wechselwirkung zwischen Umwelt und Mensch und das Zusammenwirken dieser Aspekte im Zeitverlauf befassen. Entwicklungsmodelle nehmen an, dass die Entwicklung eines Menschen aus genetischen Vorgaben und entwicklungsbedingten Erfahrungen des Menschen mit seiner Umwelt resultieren.

Entwicklungspfad

Ein Entwicklungspfad stellt die Ausgangsbedingungen und die zeitliche Abfolge von Entwicklungsschritten (vor allem von Verhaltensabweichungen) einer Störungskonstellation bis zu einem bestimmten Entwicklungsergebnis dar.

Entwicklungspsychopathologie

Teilgebiet der Psychologie, das sich mit den Ursachen und dem Verlauf abweichenden Verhaltens auseinandersetzt und diese Phänomene mit der unauffälligen Entwicklung über die gesamte Lebensspanne vergleicht.

Entwicklungsstörungen

Entwicklungsstörungen zeichnen sich durch Einschränkungen oder Verzögerungen in der Entwicklung von solchen Funktionen aus, die eng mit der biologischen Reifung des zentralen Nervensystems verknüpft sind. Ihr Beginn liegt stets in der Kindheit, wobei in der Regel keine Remissionen oder Rezidive beobachtbar sind. Es wird zwischen umschriebenen und tiefgreifenden Entwicklungsstörungen unterschieden.

Epidemiologie

Wissenschaft, die sowohl die Verteilung von Gesundheit bzw. Krankheiten in der Bevölkerung als auch deren Determinanten untersucht.

Epidemiologische Triade

Denkmodell in der Epidemiologie, das die multiple Bedingtheit von Störungen/Erkrankungen in den Vordergund stellt. Eine Erkrankung ist dabei das Resultat des Zusammenwirkens von einem schädlichen Agens, Merkmalen der/des Betroffenen und der Umgebung.

Extinktion

Löschung eines Verhaltens durch systematischen Entzug aller Verstärkerbedingungen.

 

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