Klinische Psychologie – Grundlagen

Glossar


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Neurogenese

Die Neurogenese bezeichnet die Neubildung von Nervenzellen. Früher ging man davon aus, dass das erwachsene Gehirn nicht mehr zur Neurogenese fähig wäre. Heute ist bekannt, dass es eine adulte Neurogenese gibt. Diese kann speziell im Hippocampus nachgewiesen werden und wird im Hinblick auf Gedächtnisleistungen als relevant betrachtet.

Neurotransmitter

Neurotransmitter sind biochemische Botenstoffe, die Informationen von einer Nervenzelle zur anderen übertragen. Elektrische Signale (Aktionspotenzial) lösen eine Kette von chemischen Prozessen aus, die zur Freisetzung von Neurotransmittern in den synaptischen Spalt führen. Diese bewirken dann an spezifischen postsynaptischen Rezeptoren (Schlüssel-Schloss-Prinzip) Veränderungen im Neurotransmitterstoffwechsel, die im Zusammenhang mit psychischen Störungsbildern (z.B. Depression) stehen.

Normalitätsannahme

Neben der Diskrepanzannahme stellte die Normalitätsannahme die zweite Voraussetzung zur Vergabe der Diagnose einer umschriebenen Entwicklungsstörung dar. Diese fordert den klaren Ausschluss neurologischer, sensorischer und kognitiver Defizite.

Nucleus accumbens

Der Nucleus accumbens ist ein Kern im mesotelencephalen dopaminergen Belohnungssystems. Dieses Belohnungssystem spricht auf diverse psychotrope Substanzen und elektrische Stimulationen an und spielt u.a. eine Rolle bei Sucht-, Sexual- und Ernährungsverhalten.

 

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