Klinische Psychologie – Grundlagen

Glossar


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Reizgeneralisierung

Eine neu erworbene Reaktion wird auf Reize übertragen, die eine hinreichende Ähnlichkeit zum ursprünglich auslösenden Reiz haben.

Reliable Veränderung

Veränderung im Messinstrument, die größer ausfällt als nach dem reinen Messfehler des Instrumentes zu erwarten wäre.

Residuum (auch Residualzustand)

Die Restsymptomatik nach Abklingen des akuten Beschwerdebilds.

Resilienz

Resilienz bezeichnet die erworbene psychische Widerstandsfähigkeit einer Person gegenüber dem negativen Einfluss von Risikofaktoren. Es handelt es hierbei um die Fähigkeit eines Menschen, mit widrigen Umständen angemessen umzugehen und Bewältigungskompetenzen zu entwickeln.

Retrograde Amnesie

Bei der retrograden Amnesie fehlen Erinnerungen, die vor einem bestimmten Ereignis (meist Traumata) liegen. Häufig betreffen sie nur einen vergleichsweise kurzen Zeitabschnitt.

Risikofaktor

Eine Bedingung, die die Wahrscheinlichkeit einer Entwicklungsabweichung erhöht, dieser zeitlich vorausgeht und dadurch eine Störung begünstigt. Risikofaktoren können spezifische Merkmale (z.B. Frühgeburt, Depression der Mutter), eine besondere Erfahrung (körperliche Handicaps, soziale Deprivation, Drogenkonsum) oder einschneidende Ereignisse (Tod einer Bezugsperson, eine körperlich schwere Krankheit) sein. Es werden interne (personbezogene) und externe (umgebungsbezogene) Risikofaktoren unterschieden.

Rumination

Eine bestimmte Form der kognitiven Verarbeitung, gekennzeichnet durch den Fokus auf die eigene Person, enge thematische Begrenzung und häufige Wiederholungen (entspricht im Wesentlichen dem Grübeln). Trifft häufig im Zusammenhang mit depressiven Störungen auf.

 

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