Klinische Psychologie – Grundlagen

Glossar


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Salutogenese

Neuerer Begriff, der die Gesamtheit der an Entstehung und Wiederherstellung von Gesundheit beteiligten Faktoren umfasst, in Abgrenzung zum älteren Konzept der Pathogenese.

Schutzfaktor

Ein Schutzfaktor mildert die Wirkung von Risikofaktoren ab oder hebt diese komplett auf. Er besteht bereits vor der Entwicklung einer Störung und wird durch das Auftreten von Risikofaktoren aktiviert.

Shaping

Eine Methode des Verhaltensaufbaus, die auf Verstärkungslernen beruht. Beim Shaping werden zunächst alle Verhaltensansätze verstärkt; in Folge wird nur noch Verhalten verstärkt, dass eine zunehmende Ähnlichkeit zum Zielverhalten aufweist.

Stimuluskontrolle

Eine Intervention zur Veränderung eines Verhaltens, die auf der Modifikation der dem Verhalten vorausgehenden Stimulusbedingungen beruht.

Strukturiertes klinisches Interview

Verfahrensgruppe zur Diagnostik psychischer Störungen. Anhand eines Leitfadens werden die in Diagnosesystemen definierten Symptome gezielt abgefragt. Mittels strukturierter Interviews gestellte Diagnosen gelten als reliabel. Gleichzeitig wird durch die Anwendung von Sprungregeln vergleichsweise hohe Ökonomie und Effizienz bei der Diagnosestellung erreicht.

Störungen des Sozialverhaltens

Diese Störungskategorie ist durch wiederholtes aggressives, dissoziales und oppositionelles Verhalten charakterisiert.

Sympathikus-Nebennierenmark-Achse (SAM)

Sympathikus-Nebennierenmark-Achse stellt eine weitere Stressachse, die durch unmittelbare Mobilisierung zur Anpassung an die Situation beitragen soll. Durch die sympathische Aktivierung wird die Ausschüttung von Adrenalin- und Noradrenalin erhöht. Dies führt u.a. zu einer Erhöhung der Herzschlagrate und zur Bereitstellung von Energie (Glukose).

 

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