Klinische Psychologie – Grundlagen

Glossar


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Verhaltensanalyse

Diagnostisches Vorgehen in der Verhaltenstherapie, das die Beschreibung des Verhaltens einer Person in einer aktuellen, konkreten Situation beinhaltet. Dabei wird davon ausgegangen, dass menschliches Verhalten durch situative Bedingungen, Lerngeschichte, Persönlichkeit, kognitive Prozesse und nachfolgende Konsequenzen geprägt ist.

Verhaltensstörungen

Eine Gruppe massiver, entwicklungsabhängiger Verhaltensabweichungen externalisierender oder internalisierender Natur. Zur ersten Kategorie zählen hyperkinetisches, oppositionelles und aggressiv-dissoziales Verhalten; den internalisierenden Störungen werden insbesondere Angststörungen zugeordnet.

Verlaufsevaluation

Erfassung von Veränderungen während einer Behandlung bezüglich der zu Beginn definierten Problem- und Zielbereiche.

Versorgungsforschung

Interdisziplinäres Forschungsfeld, das die Kranken- und Gesundheitsversorgung und deren Rahmenbedingungen beschreibt und erklärt.

Verstärkerpläne

Systematische Variation der Art, Dauer und Häufigkeit von Verhaltenskonsequenzen. Unterschieden werden kontinuierliche und intermittierende Verstärkerpläne; letztere können weiterhin in Quoten- und Intervallpläne unterteilt werden.

Verstärkung

Verhaltenskonsequenzen, die die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens erhöhen. Unterschieden werden positive Verstärkung (Belohnung) und negative Verstärkung (Wegfall einer negativen Konsequenz). Im weiteren Sinne bezeichnet Verstärkung alle Arten von Verhaltenskonsequenzen, die einen Einfluss auf die Verhaltensrate haben.

Vulnerabilität

Vulnerabilität bezeichnet eine besondere Empfindlichkeit gegenüber Umweltbedingungen, wobei es sich hierbei um eine genetische Disposition, eine chronische Krankheit, eine niedrige Intelligenz, aber auch um umgebungsbedingte Faktoren handeln kann.

VulnerabilitätsStress-Modell (auch Diathese-Stress-Modell)

In der Psychopathologie wird aufgrund dieser Theorie angenommen, dass Belastungen (Stress) bei Personen mit einer bereits existierenden Anfälligkeit oder Bereitschaft (Vulnerabilität oder Diathese) zu psychischen Störungen oder abnormem Verhalten führt.

 

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