Lehrbuch der Persönlichkeitspsychologie

Glossar


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Leistungsmotiv

Das Leistungsmotiv ist definiert durch das Bestreben, die eigenen Fähigkeiten durch selbstständige Auseinandersetzung mit einem Gütemaßstab zu demonstrieren und/oder zu entwickeln, z. B. durch die Bearbeitung von schwierigen Aufgaben (d. h. Aufgaben, die gelingen oder misslingen können).

Lernen

Lernen beschreibt in den behavioristisch geprägten Lerntheorien nicht wie im Alltag die komplexen Formen des Wissenserwerbs, sondern die Verstärkung mechanischer Verknüpfungen (Assoziationen) zwischen Reizen und Reaktionen durch klassisches Konditionieren (S-S-Verknüpfungen), Gewohnheitsbildung (S-R-Verknüpfungen) oder Belohnung und Bestrafung spontaner („operanter“) Reaktionen (sog. R-S-Verknüpfungen: weil Belohnung und Bestrafung „Reize“ (S) sind, die den spontanen Reaktionen (R) folgen).

lineare Kausalität

Von linearer Kausalität spricht man, wenn man eine „geradlinige“ (lineare) Verursachungsrichtung voraussetzt (z. B. Situation und Persönlichkeit bewirken das Verhalten, nicht umgekehrt).

 

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