Lehrbuch der Persönlichkeitspsychologie

Glossar


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Metanomie

Eine Metanomie nennt ein Teil aus einer Struktur zur Bezeichnung des Ganzen, was ein intuitives Verständnis des Gesamtzusammenhangs erkennen lässt („Ich will Mütze“ kann bedeuten: „Ich möchte wieder zum Spielplatz gehen“).

Metapher

Metaphern sind Vergleiche, die auf einer Strukturähnlichkeit beruhen („Mama gibt den Blumen zu trinken“ kann für „Sie gießt die Blumen“ stehen).

Modulation

Unter Modulation versteht man die Beeinflussung der Aktivierung eines oder mehrerer Systeme (neurobiologisch z. B. durch eine neurochemische Überträgersubstanz wie Dopamin, Noradrenalin oder Serotonin). Die Modulation selbst ist kein Informationsaustausch, aber sie beeinflusst das Ausmaß, in dem ein Austausch von Informationen zwischen den beteiligten Systemen gebahnt oder gehemmt wird.

Motivation

Der Begriff der Motivation fasst Prozesse zusammen, welche an der Vorbereitung und Durchführung von Handlungen beteiligt sind, die Bedürfnisse befriedigen oder ihre Frustration vermeiden sollen. Motivation wird als Ergebnis der Interaktion von Bedürfnissen bzw. Motiven und situativen Anreizen betrachtet.

Motive

Motive sind überdauernde Persönlichkeitsmerkmale, die die Motivation beeinflussen, bestimmte Anreizbereiche wie Leistung, Anschluss (Beziehungen) oder Macht (Einfluss nehmen) aufzusuchen. Jedes Motiv enthält einen Bedürfniskern, der meldet, wie sehr der aktuelle Istwert vom Sollwert abweicht (z. B. wie viel sozialen Kontakt man braucht). Im Unterschied zu „reinen“ Bedürfnissen sind Motive mit Erfahrungswissen verknüpft, das für eine Vielzahl von Situationen kontextangemessene Handlungsmöglichkeiten anbietet.

 

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