Lehrbuch der Persönlichkeitspsychologie

Glossar


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parallele Verarbeitung

Persönlichkeitspsychologisch kann die Parallelverarbeitung als funktionale Grundlage der Intuition angesehen werden. Sie wird in der Kognitionspsychologie durch „konnektionistische Netzwerke“ realisiert, die viele Informationen gleichzeitig aufnehmen können und aufgrund der simultanen Verteilung aller Informationen über ein mehr oder weniger ausgedehntes Netzwerk zu Reaktionen kommt, das sehr vielen Randbedingungen gerecht wird (multiple constraint satisfaction) und auch bei lückenhafter Information („impressionistische“) Annäherungslösungen liefert.

Parallelverarbeitung

Persönlichkeitspsychologisch kann die Parallelverarbeitung als funktionale Grundlage der Intuition angesehen werden. Sie wird in der Kognitionspsychologie durch „konnektionistische Netzwerke“ realisiert, die viele Informationen gleichzeitig aufnehmen können und aufgrund der simultanen Verteilung aller Informationen über ein mehr oder weniger ausgedehntes Netzwerk zu Reaktionen kommt, das sehr vielen Randbedingungen gerecht wird (multiple constraint satisfaction) und auch bei lückenhafter Information („impressionistische“) Annäherungslösungen liefert.

Persona

Mit dem Begriff Persona ist bei Jung die soziale Rolle gemeint und überhaupt alles, was die „Person“ nach außen hin darstellt (und von ihrem eigentlichen Sein entfremden kann).

Persönlichkeit

Der Begriff Persönlichkeit beschreibt charakteristische Formen des Zusammenspiels von kognitiven, emotionalen und motivationalen Prozessen.

Priming

Unter Priming versteht man die Voraktivierung einer mentalen Repräsentation durch einen Vorreiz (prime), der dem eigentlichen Aufgabenreiz (target) um ein bestimmtes Zeitintervall vorausgeht (stimulus onset asynchrony: SOA), das meist in der Größenordnung einiger hundert Millisekunden liegt. Erkennbar ist das Priming an der Reaktionszeitersparnis, die z. B. auftritt, wenn der prime (z. B. grün) in einer semantischen Beziehung zum target (z. B. Gras) steht (im Vergleich zur Reaktionszeit ohne semantischen Bezug zwischen prime und target).

Pseudobegriffe

Pseudobegriffe sind nach Vygotski durch die unauflösbare, diffuse und mehrdeutige Gesamtheit eines ganzen Komplexes von Bildern, Dingen und Merkmalen gekennzeichnet (vgl. das erwähnte Beispiel einer Metanomie wie das Wort „Mütze“, das von einem Kind nicht als Begriff verwendet wurde, sondern als Hinweis auf alles, was zu einem Ausflug zum Spielplatz gehört).

Psychologie

Psychologie versteht sich heute als eine naturwissenschaftliche Disziplin, d. h. sie sucht nach funktionalen Erklärungen für psychische Phänomene wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Lernen, Motivation und Emotion.

 

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