Lehrbuch der Persönlichkeitspsychologie

Glossar


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Wechselwirkung

Eine Wechselwirkung zwischen zwei Variablen A und B liegt vor, wenn die Wirkung einer Variable vom Zustand der anderen Variable abhängt, d. h. wenn die Wirkung einer Variablen nicht bei allen Ausprägungen der anderen Variablen dieselbe ist (z. B. wenn ein Medikament Introvertierte aktiviert, aber Extravertierte dämpft). Graphisch drückt sich eine Wechselwirkung darin aus, dass die Linien nicht parallel verlaufen (wenn sie sich kreuzen, liegt eine disordinale Wechselwirkung vor).

Wille

Mit den Begriffen Wille, Volition, Selbststeuerung oder zentrale Exekutive ist die Funktion einer Art „Führungszentrale“ gemeint, die mit Hilfe einer ganzen Reihe von Teilfunktionen aus allen Ebenen der Persönlichkeit Informationen aufnimmt (dominante Handlungsimpulse, Aktivierung, Affekte, stressabhängige Pro- oder Regression, vorbegriffliche Motive, vernetztes Denken etc.) und aufgrund eines Abgleichs mit einem spezifischen Ziel und/oder einem integrierten Überblick über eigene und fremde Bedürfnisse und Werte die genannten Funktionsebenen der Persönlichkeit so beeinflusst, dass die Zielerreichung und/oder die Selbstentwicklung optimiert werden können.

 

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