Lehrbuch der Personalpsychologie

Glossar


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Challenge-Stressoren

Belastungen, die mit Herausforderungen (z.B. quantitative und qualitative Überforderung) verbunden sein können. Sie sind ein möglicher Auslöser für Stress, können aber trotz negativer Wirkung auch mit positiven Folgen für Gesundheit und berufliche Entwicklung für die Arbeitenden verbunden sein. (vgl. Kapitel von Bamberg & Vahle-Hinz)

Championing

Championing kennzeichnet eine Form des Unterstützungsverhaltens im Veränderungskontext, bei der eine Person engagiert versucht, auch andere Mitglieder der Organisation für den Wandel zu begeistern. (vgl. Kapitel von Stegmaier)

Change agents

Change agents sind Personen, die sich in besondere Weise für eine Veränderung einsetzen. Dies können z.B. Führungskräfte oder Projektverantwortliche sein. Diese Personen begeistern andere für den Wandel und suchen engagiert Lösungen für auftretende Probleme. (vgl. Kapitel von Stegmaier)

Coachee

Ein analog zum Begriffspaar „Trainer – Trainee“ entstandener Begriff, der die gecoachte Person bezeichnen soll. Dieser Begriff hat sich bisher nicht durchsetzen können, da er ein Beziehungsgefälle impliziert, in welchem ein aktiver Coach an dem Coachee eine Dienstleistung vollzieht. Diese Grundkonstellation widerspricht jedoch dem Grundgedanken des Coachings als interaktives Geschehen zwischen gleichberechtigten Parteien. (vgl. Kapitel von Rauen & Eversmann)

Coaching

Sammelbegriff für individuelle Formen personenzentrierter Begleitung und Unterstützung auf der Prozessebene. Zielgruppe sind Personen mit Führungsverantwortung und/oder Managementaufgaben. Generelles Ziel ist die Verbesserung der Selbstregulationsfähigkeiten durch die Förderung von Selbstreflexion und -wahrnehmung, Bewusstsein und Verantwortung. Coaching arbeitet mit transparenten Interventionen und erlaubt keine manipulativen Techniken, da ein derartiges Vorgehen der Förderung von Bewusstsein und Eigenverantwortung prinzipiell entgegenstehen würde. (vgl. Kapitel von Rauen & Eversmann)

Commitment to change

Das Commitment to change stellt eine dreidimensionale Einstellung gegenüber einer spezifischen Veränderung dar. Unterschieden werden affektives, normatives und kalkulatorisches Commitment to change. Durch das Commitment to change kann das Unterstützungsverhalten bei Veränderungen vorhersagt werden. (vgl. Kapitel von Stegmaier)

Computergestützte Lerntestsysteme

Computergestützte Lerntestsysteme helfen den lernenden Mitarbeitern dabei, ihren eigenen Lernstand zu einem bestimmten Themenkomplex zu überprüfen. Hierzu beantworten sie am Computer Übungsfragen. Die Auswertung erfolgt unmittelbar nach der Bearbeitung des Tests. (vgl. Kapitel von Kanning)

Computergestützte Problemlöseszenarios

Computergestützte Problemlöseszenarios gehören zu den (—>) Simulationsorientierten Verfahren der Personalauswahl. Vergleichbar zu einem Computerspiel versuchen sie komplexe Entscheidungsprozesse des Berufsalltags, wie z.B. die Steuerung eines Unternehmens zu simulieren. (vgl. Kapitel von Kanning & Schuler)

Computersimulation

Eine Computersimulation wird genutzt, um komplexe Prozesse (z.B. die Steuerung eines Flugzeugs oder die Leitung eines Unternehmens) simulieren zu können. Die Computersimulation kann sowohl zur (—>) Personalauswahl als auch zur (—>) Personalentwicklung genutzt werden. (vgl. Kapitel von Kanning & Schuler)

Corporate Identity

Corporate Identity bezeichnet die Identität einer Organisation und besteht aus sämtlichen kennzeichnenden Merkmalen der Organisation, z.B. dem Firmenlogo, Präsentationsvorlagen oder Kommunikationsrichtlinien. (vgl. Kapitel von Moser & Sende)

Critical Incident Technique (CIT)

Die CIT (Methode der kritischen Ereignisse) gehört zur Gruppe der qualitativen, arbeitsplatzspezifischen Verfahren. Es werden Schilderungen erfolgsrelevanten („kritischen“) Verhaltens gesammelt, die als Material für eignungsdiagnostische Aufgaben, aber auch zu Personalentwicklungszwecken Verwendung finden können. (vgl. Kapitel von Schuler)

 

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