Lehrbuch der Personalpsychologie

Glossar


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Generalist

Als Generalisten bezeichnet man Personen, die über eine Vielzahl verschiedener Fähigkeiten, Kenntnissen und Qualifikationen verfügen. Im Gegensatz dazu steht der Spezialist, der vertiefende Kenntnisse und Qualifikationen in einem eng umgrenzten Bereich aufweist. (vgl. Kapitel von Moser & Sende)

Gerechtigkeit

Gerechtigkeit bezeichnet in der Personalpsychologie die Fairness in der Verteilung von Belohnungen, die Fairness der Verfahren, die der jeweiligen Verteilung zugrunde liegen, sowie die Fairness des Verhaltens von Führungskräften in der Interaktion. Entsprechend wird unterschieden in Verteilungs-, Verfahrens- und interaktionale Gerechtigkeit. (vgl. Kapitel von Nerdinger)

Gesprächsformen

verschieden abgestufter Grad der Strukturierung von Gesprächen; unterschieden werden freies, teilstrukturiertes und vollstrukturiertes Gespräch. (vgl. Kapitel von Fiege, Muck & Schuler)

Gesprächsstile

Bündelung verwandter Gesprächstechniken und Einstellungen zum Gesprächspartner; unterschieden werden non-direktiver und direktiver Stil sowie verschiedene Unterarten bzw. Kombinationen. (vgl. Kapitel von Fiege, Muck & Schuler)

Gesundheitsförderung/Gesundheitsmanagement

Umfangreiche betriebliche Programme zur systematischen Gesundheitsförderung der Mitarbeiter. Diese Programme beinhalten verschiedene (—>) Interventionen zur Gesundheitsförderung und orientieren sich im Ablauf an Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung. (vgl. Kapitel von Bamberg & Vahle-Hinz)

Gratifikationskrise

Zustand des Ungleichgewichts nach dem (—>) Effort-Reward-Imbalance-Modell, der zu Gesundheitsbeeinträchtigungen und Krankheiten führen kann. (vgl. Kapitel von Bamberg & Vahle-Hinz)

Gravitationshypothese

Die Gravitationshypothese besagt, dass Individuen von solchen Berufen „angezogen“ werden, die mit ihrem Fähigkeitsniveau übereinstimmen. (vgl. Kapitel von Moser, Soucek & Hassel)

Groupware

Groupware ist Mehrbenutzer-Software, die zur Unterstützung von kooperativer Arbeit entworfen und genutzt wird und erlaubt, Informationen und sonstige Materialien auf elektronischem Wege zwischen den Mitgliedern einer Gruppe koordiniert auszutauschen oder gemeinsame Materialien, die in für die Gruppe zugänglichen Speichern abgelegt sind, koordiniert zu bearbeiten. (vgl. Kapitel von Wegge)

Gruppe

Eine Gruppe besteht aus einer Mehrzahl von Personen, die zeitlich überdauernd in direkter Interaktion stehen, durch Rollendifferenzierung und gemeinsame Normen gekennzeichnet sind und die ein Wir-Gefühl verbindet. (vgl. Kapitel von Wegge)

Gruppen-Coaching

Coaching-Variante, bei der mehrere Klienten gecoacht werden. Dabei fallen unter den Oberbegriff des Gruppen-Coachings auch die Varianten Team-Coaching bzw. System-Coaching und Projekt-Coaching. Die Gruppengröße übersteigt beim Gruppen-Coaching i.d.R. nicht die Anzahl von 15 Personen. (vgl. Kapitel von Rauen & Eversmann)

Gruppenarbeit

Die wesentlichen Merkmale von Gruppenarbeit sind ein gemeinsamer, arbeitsteilig ausführbarer Auftrag für mehr als zwei Arbeitende, der eine gemeinsame Handlungsorganisation zur Auftragserfüllung und damit gemeinsame Entscheidungsgegenstände, Kommunikation und ein Mindestmaß gemeinsamer, geteilter Ziele und Kenntnisse verlangt. (vgl. Kapitel von Wegge)

Gruppenziel

Ein Gruppenziel liegt vor, wenn die meisten (am besten alle) Gruppenmitglieder ein Ziel mit Blick auf ein bestimmtes (Gruppen-)Ergebnis oder einen (Gruppen-)Zustand teilen. Die individuelle Verpflichtung gegenüber diesem Gruppenziel kann unterschiedlich stark sein. Ferner ist es möglich, dass Personen sich im Dienste eines gemeinsamen Gruppenziels arbeitsteilig auch inhaltlich unterschiedliche individuelle Ziele setzen (müssen). (vgl. Kapitel von Wegge)

Gruppenzusammensetzung bzw. -komposition

Zusammenführung der individuellen Ausprägungen aller Gruppenmitglieder (z.B. in Persönlichkeitsmerkmalen, ethnischer Zugehörigkeit, Alter) in einem überindividuellen Index auf Gruppenebene. Erfasst werden üblicherweise die Variabilität und die durchschnittliche Höhe der Ausprägung im interessierenden Merkmal sowie der Minimal- und Maximalwert dieses Merkmals in einer Gruppe. (vgl. Kapitel von Muck & Wesche)

 

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