Lehrbuch der Personalpsychologie

Glossar


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Lead-Indikator

Ein Indikator, der Zukünftiges vorhersagt (z.B. Arbeitszufriedenheit als LI für Fluktuation). (vgl. Kapitel von Borg)

Learning Communities

Learning Communities stellen Mitarbeitern eine Intranet-Plattform zur Verfügung, über die sie sich zum Zwecke der (—>) Personalentwicklung austauschen können. Der Austausch ist inhaltlich weniger durch das Unternehmen determiniert als bei (—>) Online-Discussions. Die Mitarbeiter können über die Intranet-Plattform der Learning Communities in eigener Verantwortung gemeinsam etwas erarbeiten. (vgl. Kapitel von Kanning)

Lehrauftrag

Ein Lehrauftrag beinhaltet die Aufgabe, Lehrveranstaltungen an einer (Fach-)Hochschule zu halten, ohne dass der/die Lehrbeauftrage an dieser (Fach-)Hochschule angestellt ist. Oft werden Lehraufträge an erfahrene Vertreter der Praxis vergeben. (vgl. Kapitel von Moser & Sende)

Leistung

Im Zusammenhang mit der Leistungsbeurteilung kennzeichnet der Begriff der Leistung den Beitrag, den ein Mitarbeiter zur Erreichung der Ziele seines Arbeitsgebers erbringt. Leistung ist eine Funktion der Fähigkeiten und der Motivation einer Person sowie der situativen Bedingungen. In arbeitsrechtlicher Hinsicht schuldet der Arbeitnehmer die vereinbarte Arbeitsleistung. Dabei hat er sich im Rahmen seiner persönlichen Fähigkeiten anzustrengen, ohne Raubbau an seiner Gesundheit zu treiben („individuelle Normalleistung“). (vgl. Kapitel von Lohaus & Schuler)

Leistungs-Zufriedenheits-Motor

Der LZ-Motor ist eine Theorie, die alle wesentlichen Voraussetzungen und Folgen individueller Arbeitsleistung in einem dynamischen System von Wenn-Dann-Zusammenhängen artikuliert. (vgl. Kapitel von Borg)

Leistungsbeurteilung

Unter dem Begriff Leistungsbeurteilung versteht man eine systematische und angemessene Beschreibung des Beitrags einer Person zur Erreichung der Unternehmensziele. Sie kann entweder als Input (tätigkeitsrelevante Stärken/Schwächen), Prozess (zielführende Verhaltensweisen) oder als Output (tatsächlich erreichte Ergebnisse/Erfolg) beurteilt werden. (vgl. Kapitel von Lohaus & Schuler)

Leistungskriterium

Das Leistungskriterium ist ein ausgewählter Indikator für die eigentliche (—>) Leistung eines Mitarbeiters, die selbst nicht direkt beobachtbar ist. (vgl. Kapitel von Lohaus & Schuler)

Lerntransfer

Übertragung der Lerninhalte eines Trainings auf andere Anwendungskontexte, die sich mehr oder weniger von der Lernumgebung unterscheiden. (vgl. Kapitel von Höft)

Likert-Item

Ein Likert-Item (—> Item) ist eine Aussage (z.B. „Ich bin mit meinem Job zufrieden.“), für die ein Befragter auf einer bipolaren Antwortskala selbst angeben soll, in welchem Ausmaß sie auf ihn zutrifft oder nicht zutrifft („trifft voll zu“, ..., „trifft überhaupt nicht zu“). (vgl. Kapitel von Borg)

 

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