Lehrbuch der Personalpsychologie

Glossar


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RACER

Acronym für fünf Grundbausteine nachhaltiger Arbeitsleistung: R(esults) erkennen; A(lignment) in Bezug auf übergeordnete Ziele; C(apabilities) wie Know-how, Arbeitsmittel, nötige Strukturen; —> E(ngagement); und R(ewards) für Arbeitsergebnisse. (vgl. Kapitel von Borg)

Rangordnungsverfahren

Hierbei handelt es sich um eine Methode der (—>) Leistungsbeurteilung, bei der Mitarbeiter direkt hinsichtlich ihrer Leistung verglichen und in eine leistungsbezogene Rangreihe gebracht werden. Eine Ausnahme bildet das Verhaltensrangprofil, bei dem verschiedene Leistungsbereiche einer Person miteinander verglichen werden. (vgl. Kapitel von Lohaus & Schuler)

Re-Kontextualisierung

Das Wieder-in-den-Zusammenhang-Stellen einzelner Messwerte (z.B. von Ergebnissen einer MAB in die besondere Situation, in der die Befragung durchgeführt wurde). (vgl. Kapitel von Borg)

Realistische Tätigkeitsvorschau

Unter einer realistischen Tätigkeitsvorschau versteht man die Vermittlung von realistischen Informationen über die angestrebte Tätigkeit, meist im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs. Die realistische Tätigkeitsvorschau zeigt sowohl positive als auch negative Aspekte der Tätigkeit auf. Dadurch sollen ein realistisches Bild der Tätigkeit vermittelt und die Erwartungen und das Anspruchsniveau der Bewerber/innen auf ein realistisches Niveau gesenkt werden. (vgl. Kapitel von Moser & Sende)

Reliabilität

Die Reliabilität gehört neben der Objektivität und der (—>) Validität (Gültigkeit) zu den zentralen Gütekriterien psychologischer Messinstrumente. Sie bezeichnet die Zuverlässigkeit oder Messgenauigkeit einer wissenschaftlichen Messung. (vgl. Kapitel von Moser & Sende)

Reputation

Ein Aspekt von Persönlichkeit im Alltag, der sich auf den (guten oder schlechten) Ruf einer Person in einem bestimmten sozialen Umfeld bezieht. Reputation bezeichnet die soziale geteilte Sicht auf eine andere Person, die auch einen starken Einfluss auf die faktische Leistungsbeurteilung und Karrierechancen von Personen hat. (vgl. Kapitel von Blickle)

Resilienz

Prozesse und Phänomene der positiven Anpassung trotz bestehender Belastungen und Risikofaktoren. Ein resilienter Mensch ist z.B. ein Mensch, der trotz hoher Belastungen nicht krank wird. (vgl. Kapitel von Bamberg & Vahle-Hinz)

Resistance to change

Resistance to change wird als eine Persönlichkeitsdisposition verstanden, sich Veränderungen eher zu widersetzen. Faktorenanalytisch lassen sich Wunsch nach Routine, emotionale Anspannung, kurzfristiges Denken und kognitive Rigidität als Faktoren der Resistance to change unterscheiden. (vgl. Kapitel von Stegmaier)

Ressourcen

Faktoren, die die Auseinandersetzung mit Anforderungen und Belastungen unterstützen. Ressourcen haben direkte positive Effekte auf die Gesundheit, sowie indirekte Effekte, indem sie die Stressreaktionen mildern bzw. puffern. Es kann zwischen personen- und bedingungsbezogenen Ressourcen unterschieden werden. Eine häufig diskutierte bedingungsbezogene Ressource ist Handlungsspielraum. Ein Beispiel für eine personenbezogene Ressource ist berufliche (—>) Selbstwirksamkeit. (vgl. Kapitel von Bamberg & Vahle-Hinz)

Risikofaktoren

personale Faktoren, die negative Wirkungen auf die Gesundheit haben und/oder die Wirkungen von Arbeitsbelastungen unterstützen. Zu den häufig diskutierten Risikofaktoren gehört das (—>) Typ-A-Verhalten. (vgl. Kapitel von Bamberg & Vahle-Hinz)

 

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