Lehrbuch der Personalpsychologie

Lernquiz – IV. Personalführung



Hinweis:

Lernquiz für Kapitel 17 bis Kapitel 21


Lernquiz – Kapitel 17

 

1. Das Arbeitsverhalten von Managern ist nach Stewart geprägt durch
[1]  häufig konfliktäre Situationen
[2]  geordnetes und geplantes Handeln
[3]  die Nutzung offizieller Informations- und Kommunikationswege
[4]  eher reaktives Handeln

2. Transaktionale Führung ist gekennzeichnet durch
[1]  gezielte Belohnungen nach erbrachter Leistung
[2]  die Existenz von Führungsdyaden
[3]  durch den Verzicht auf Einflussnahme durch die Führungskraft
[4]  eine erhöhte Möglichkeit zur Partizipation

3. Ein autoritärer Führungsstil ist nach den Ergebnissen experimenteller Studien …
[1]  einem kooperativer Führungsstil überlegen in der Förderung von Leistung  
[2]  einem kooperativer Führungsstil unterlegen in der Veränderung von Einstellungen  
[3]  in Bezug auf die Förderung von Leistung einem kooperativen Führungsstil ebenbürtig
[4]  einem kooperativer Führungsstil überlegen in der Veränderung von Einstellungen  

4. Eine relativ neue, aber  wesentliche Anforderung an Führungskräfte ist es,
[1]  die Bindung der Mitarbeiter an die Organisation aufrecht zu erhalten
[2]  Mitarbeiter auszuwählen
[3]  gut kommunizieren zu können
[4]  fachlich sehr kompetent zu sein

5. Erfolgreiche Führungskräfte in Wirtschaftsunternehmen zeichnen sich am ehesten aus durch
[1]  hohe Gewissenhaftigkeit
[2]  Extraversion und Verträglichkeit
[3]  Offenheit und Extraversion
[4]  Verträglichkeit und Intelligenz

6. Kulturell übergreifend halten es Mitarbeiter für ein Merkmal effektiver Führung, wenn ihre Führungskräfte  
[1]  sie durch ein hohes Maß an Partizipation einbinden
[2]  bescheiden und mitfühlend sind
[3]  ihren Status betonen
[4]  Ziele und Visionen benennen

7. In Führungssituationen mit komplexen und sich schnell wandelnden Anforderungen wäre es eine Handlungsmöglichkeit,
[1]  Führungskräfte zu suchen, die sich gut einordnen können
[2]  die Führungsaufgabe auf mehrere zu verteilen
[3]  kooperatives Entscheidungsverhalten zu fördern
[4]  nur aufgabenorientiert zu führen

8. Mintzberg sieht es nicht als wesentlichen Teil der Führungsrolle,
[1]  die Organisation nach außen hin zu repräsentieren
[2]  unternehmerisch zu denken
[3]  Mitarbeiter zu führen
[4]  ausgeprägte Fachkenntnisse zu besitzen

9. Im Konzept der transformationalen Führung ist ein wichtiger Teil des Führungsverhaltens,

[1]  die Mitarbeiter zum Mitdenken anzuregen
[2]  sich für die privaten Hintergründe der Mitarbeiter zu interessieren
[3]  über klar definierte Aufgaben zu führen
[4]  Aufgaben- und Mitarbeiterorientierung gleichermaßen zu zeigen

10. Die Differenzierung der Führungssituation bei Fiedler berücksichtigt
unter anderem
[1]  Entscheidungsfähigkeit der Führungskraft
[2]  Positionsmacht der Führungskraft
[3]  ausgeprägte informelle Kommunikationswege
[4]  das Ausmaß an organisationalen Konflikten


Lösungen zum Lernquiz – Kapitel 17


Frage 1:

Richtige Antwort [1] und [4].

Frage 2:
Richtige Antwort [1].

Frage 3:
Richtige Antwort [2] und [3].

Frage 4:
Richtige Antwort [1].

Frage 5:

Richtige Antwort [3].

Frage 6:
Richtige Antwort [4].

Frage 7:
Richtige Antwort [2].

Frage 8:
Richtige Antwort [4].

Frage 9:
Richtige Antwort [1].

Frage 10:
Richtige Antwort [2].



Lernquiz – Kapitel 18

 

1. Was bedeutet „resignative Arbeitszufriedenheit“?
[1]  Das Anspruchsniveau verändert sich nicht.
[2]  Das Anspruchsniveau steigt im Laufe der Zeit.
[3]  Das Anspruchsniveau sinkt im Laufe der Zeit.
[4]  Die Mitarbeiter haben keine Lust mehr zum Arbeiten.

2. Welche Bedeutung hat die Variable „Erwartung“ für die Motivation?
[1]  Man fühlt sich in der Lage, ein Handlungsergebnis selbst herbeizuführen.
[2]  Man erwartet ein Handlungsergebnis.
[3]  Man erwartet positive Folgen eines Handlungsergebnisses.
[4]  Man erwartet negative Folgen eines Handlungsergebnisses.

3. Was zeigen empirische Überprüfungen der VIE-Theorie?
[1]  Dass gewöhnlich die multiplikative Verknüpfung der Variablen die besten Ergebnisse bringt.
[2]  Dass sich subjektiv wichtige Entscheidungen gut vorhersagen lassen.
[3]  Dass einfachere Modelle der multiplikativen Verknüpfung überlegen sind.
[4]  Dass sich die Leistung mit dem Modell gut vorhersagen lässt.

4. Wodurch kann der Vorgesetzte das Selbstvertrauen seiner Mitarbeiter stärken?
[1]  Bei Fehlern konstruktive Kritik üben.
[2]  Die Persönlichkeit des Mitarbeiters anerkennen.
[3]  Die Arbeitssituation so gestalten, dass erwünschtes Verhalten gefördert wird.
[4]  Herausfordernde Ziele setzen.

5. Wie sollen Ziele formuliert werden, damit sie optimal auf die Leistung wirken?
[1]  Ziele müssen herausfordernd sein.
[2]  Ziele müssen Handlungsspielraum lassen.
[3]  Ziele sollen Annäherungsverhalten beschreiben.
[4]  Ziele müssen möglichst distal formuliert werden.

6. Wie kann die Bindung der Mitarbeiter an ihre Ziele verstärkt werden?
[1]  Durch Zielvorgabe.
[2]  Durch Partizipation an der Zielformulierung.
[3]  Durch Erklärung der Gründe für die Zielhöhe.
[4]  Durch große Zielschwierigkeit.

7. Was ist bei Rückmeldungen zu beachten? Rückmeldungen sollten sein:
[1]  Spezifisch.
[2]  Kritisch.
[3]  Verhaltensbezogen.
[4]  In ein Lob verpackt.

8. Wie kann Selbstbeobachtung zur Selbstmotivation beitragen?
[1]  Durch Selbstbeobachtung werden wichtige Informationen über die eigene Person und ihre Wirkung gewonnen.
[2]  Durch die Neigung, sich bei genauer Beobachtung der eigenen Handlungen im Schwierigkeitsgrad steigende Ziele zu setzen.
[3]  Durch den Vergleich des Beobachteten mit persönlichen Standards oder Zielen.
[4]  Selbstbeobachtungen führen zu Selbstreaktionen.

9. Welche Folgen hat erlebte Verteilungsungerechtigkeit?
[1]  Leistungszunahme.
[2]  Veränderung des Leistungsverhaltens.
[3]  Wahl einer anderen Vergleichsperson.
[4]  Arbeitsunzufriedenheit.

10. Nach welchen Prinzipien wird die Gerechtigkeit von Verfahren eingeschätzt?
[1]  Zuteilungen müssen sowohl über die Zeit als auch über Personen hinweg konsistent gehandhabt werden.
[2]  Ein Verfahren sollte Möglichkeiten der Revision von Entscheidungen enthalten (im Sinne eines Einspruchsrechts).
[3]  Verfahren sollen nicht durch das persönliche Eigeninteresse derjenigen, die es anwenden, beeinflusst sein
[4]  Verfahren sollten dem einzelnen Mitarbeiter eine möglichst hohe Belohnung ermöglichen.


Lösungen zum Lernquiz – Kapitel 18


Frage 1:

Richtige Antwort [3].

Frage 2:
Richtige Antwort [1].

Frage 3:
Richtige Antwort [2] und [3].

Frage 4:
Richtige Antwort [1].

Frage 5:

Richtige Antwort [1] und [3].

Frage 6:
Richtige Antwort [2] und [3].

Frage 7:
Richtige Antwort [1] und [3].

Frage 8:
Richtige Antwort [2].

Frage 9:
Richtige Antwort [2], [3] und [4].

Frage 10:
Richtige Antwort [1], [2] und [3].



Lernquiz – Kapitel 19


1. Wenn eine Führungskraft zu einem Mitarbeiter zwischen Tür und Angel sagt, dass dessen Leistung im gerade abgeschlossenen Projekt sehr gut gewesen sei, …
[1]  hält die Führungskraft sich an die wichtigste Feedbackregel, gute Leistungen sofort zu loben.
[2]  handelt es sich nicht um ein Mitarbeitergespräch.
[3]  zeichnet die Führungskraft sich durch einen non-direktiven Gesprächsstil aus.
[4]  zeigt die Führungskraft Wertschätzung für den Mitarbeiter.

2. Kommunikationsprobleme zwischen Führungskräften und Mitarbeitern resultieren vor allem daraus, dass (1) beide Parteien versteckte Appelle senden, deren Absichten sie dementieren können, (2) beide Parteien „Killerphrasen“ verwenden, (3) beide Parteien versuchen sich gegenseitig zu manipulieren, (4) sich beide Parteien nicht richtig zuhören.
[1]  Die Aussagen 1 und 3 sind richtig.
[2]  Die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
[3]  Alle Aussagen sind richtig.
[4]  Eine definitive Aussage lässt sich nicht treffen.

3. Eine Führungskraft führt mit zwei Mitarbeitern aus dem Verkauf jeweils einzeln das jährliche Beurteilungsgespräch. Obwohl die Beziehung der Führungskraft zu den beiden Mitarbeitern sehr gut ist, fällt ihr Feedback weniger gut aus. Beim ersten Mitarbeiter kritisiert die Führungskraft, dass die Umsatzziele nicht erreicht wurden, dem zweiten Mitarbeiter eröffnet sie, dass eine vom Mitarbeiter angestrebte Beförderung in der nächsten Zeit nicht möglich sein wird. Welcher Mitarbeiter wird unter sonst gleichen Bedingungen voraussichtlich mit intensiveren Gefühlen reagieren?
[1]  Der erste Mitarbeiter.
[2]  Der zweite Mitarbeiter.
[3]  Da es sich um eine sachliche Rückmeldung handelt, wird keiner der beiden Mitarbeiter emotional reagieren.
[4]  Da es sich um negatives Feedback handelt, werden beide Mitarbeiter in ähnlicher Weise emotional reagieren.

4. Metakommunikation wird als ein Weg zur Lösung von Kommunikationsproblemen angesehen. Überlegen Sie, warum Metakommunikation zur Lösung eines Kommunikationsproblems nicht immer gelingt.
[1]  Metakommunikation thematisiert offen eine Unzufriedenheit mit dem Verlauf eines Gesprächs.
[2]  Metakommunikation beruht grundsätzlich nicht auf den Feedbackregeln.
[3]  Metakommunikation besteht grundsätzlich aus „Du-Botschaften“, wodurch sich Beziehungsprobleme verstärken.
[4]  Metakommunikation berücksichtigt grundsätzlich nicht die vier Seiten einer Nachricht.

5. Der Problem-solving-Stil im Beurteilungsgespräch…
[1]  bezieht die Sichtweise des Mitarbeiters mit ein.
[2]  stellt eine Mischung aus Tell-and-Sell-Stil und Tell-and-Listen-Stil dar.
[3]  ist darauf ausgerichtet, dass die Führungskraft die Probleme des Mitarbeiters bei der Leistungserbringung löst.
[4]  stellt eine Mischung aus direktivem und non-direktivem Gesprächsstil dar.

6. Feedback hat üblicherweise vier verschiedene Funktionen. Zu diesen gehören welche der folgenden Funktionen?
[1]  Coachingfunktion.
[2]  Lernfunktion.
[3]  Kritikfunktion.
[4]  soziale Funktion.

7. Wenn Feedback positiv ausfällt, …
[1]  verbessert sich die Leistung im Durchschnitt.
[2]  verbessert sich die Leistung vor allem, wenn sich das Feedback auf aufgabenbezogene Prozesse richtet.
[3]  verändert sich der Fokus der Aufmerksamkeit auf die wichtigen Aspekte der Aufgabenbearbeitung.
[4]  kann sich die Leistung aufgrund des Feedbacks verschlechtern.

8. In der Informationsphase eines Mitarbeitergesprächs werden Informationen…
[1]  über das Gesprächsziel ausgetauscht.
[2]  zur Lösung der zu besprechenden Probleme ausgetauscht.
[3]  zum weiteren Vorgehen nach dem Gespräch ausgetauscht.
[4]  über das zur Verfügung stehende Zeitbudget ausgetauscht.

9. Ein Mitarbeiter der IT-Abteilung erklärt im jährlichen Beurteilungsgespräch, dass er seine Leistung wie jedes Jahr erbracht habe und er glaube, dass alle ergriffenen Maßnahmen zur Einführung einer neuen Software im kommenden Monat erfolgreich sein würden. Daraufhin entgegnet die Führungskraft, die dafür bekannt ist, dass sie immer sagt, was sie denkt: „Glauben Sie, dass das genügt?“ Als der Mitarbeiter daraufhin aus der Haut fährt, ist die Führungskraft überrascht, da sie lediglich eine reale Einschätzung haben wollte. Welche der nachfolgenden Deutungen des Mitarbeiters liegen seiner Reaktion vor dem Hintergrund der geschilderten Situation wahrscheinlich zugrunde?
[1]  Zweifel der Führungskraft daran, dass die ergriffenen (im Vergleich zu etwaigen anderen) Maßnahmen erfolgreich sein werden.
[2]  Kritik der Führungskraft daran, dass der Mitarbeiter es nur glaubt, aber nicht weiß.
[3]  Widerstand der Führungskraft gegen die neue Software.
[4]  Zweifel der Führungskraft daran, dass die ergriffenen Maßnahmen ausreichen.

10. Denken Sie über die Aussage nach: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Wieso kann diese Aussage kritisiert werden?
[1]  Weil man schweigen kann und dann nicht kommuniziert.
[2]  Weil dann alles Verhalten Kommunikation ist und der Begriff der Kommunikation somit zu weit gefasst wird.
[3]  Weil die Intention des Senders nachrangig gegenüber dem Eindruck des Empfängers behandelt wird.
[4]  Die Aussage kann als allgemeingültiges Axiom nicht kritisiert werden.


Lösungen zum Lernquiz – Kapitel 19


Frage 1:

Richtige Antwort [2] und [4].

Frage 2:
Richtige Antwort [4].

Frage 3:
Richtige Antwort [2].

Frage 4:
Richtige Antwort [1].

Frage 5:

Richtige Antwort [1] und [4].

Frage 6:
Richtige Antwort [2] und [4].

Frage 7:
Richtige Antwort [1], [2] und [4].

Frage 8:
Richtige Antwort [1] und [4].

Frage 9:
Richtige Antwort [1], [2] und [4].

Frage 10:
Richtige Antwort [2] und [3].



Lernquiz – Kapitel 20

 

1. Wie viel Prozent von Veränderungsprojekten scheitern?
[1]  Ca. 30 %
[2]  weniger als 50 %
[3]  zwischen 60 und 90 %
[4]  mehr als 90 %

2. Was sind keine Komponenten der Veränderungsbereitschaft?
[1]  Veränderungsbedarf
[2]  Veränderungsfähigkeit
[3]  Veränderungsfreude
[4]  Veränderungszynismus

3. Was trifft nicht auf episodische Veränderungen zu?
[1]  geplant
[2]  diskontinuierlich
[3]  dauerhaft
[4]  orientiert an Phasen

4. Was ist keine Dimension eines positiven Selbstkonzepts?
[1]  internale Kontrollüberzeugung
[2]  Selbstvertrauen
[3]  Offenheit für Erfahrung
[4]  positive Affektivität

5. Welche Dimension gehört nicht zur Resistance to change?
[1]  Wunsche nach Routine
[2]  Kognitive Rigidität
[3]  Neurotizismus
[4]  emotionale Anspannung

6. Warum unterstützt man eine Veränderung bei starkem affektiven Commitment to change?

[1]  Angst vor Sanktionen
[2]  man schuldet es der Organisation
[3]  vom Nutzen der Veränderung überzeugt
[4]  bessere Karrierechancen

7. Wobei handelt es sich um keine typische Form veränderungsbezogener Unsicherheit?
[1]  strategische Unsicherheit
[2]  strukturelle Unsicherheit
[3]  existenzielle Unsicherheit
[4]  jobbezogene Unsicherheit

8. Was sind Change Charakteristika, die Betroffene in ihrer Wahrnehmung differenzieren?

[1]  Häufigkeit
[2]  Radikalität
[3]  Dauer
[4]  Planung

9. Wann ist der positive Effekt der transformationalen Führung auf das Commitment to change besonders stark?
[1]  Geringe jobbezogene Veränderung
[2]  Hohe veränderungsspezifische Führung
[3]  Hohe jobbezogene Veränderung
[4]  Unveränderte Rollenerwartungen


Lösungen zum Lernquiz – Kapitel 20


Frage 1:

Richtige Antwort [3].

Frage 2:
Richtige Antwort [3] und [4].

Frage 3:
Richtige Antwort [3].

Frage 4:
Richtige Antwort [3].

Frage 5:

Richtige Antwort [3].

Frage 6:
Richtige Antwort [3].

Frage 7:
Richtige Antwort [3].

Frage 8:
Richtige Antwort [1], [2] und [4].

Frage 9:
Richtige Antwort [3].



Lernquiz – Kapitel 21


1. Anpassung kann für eine Führungskraft im internationalen Tätigkeitsfeld bedeuten
[1]  sich den lokalen Gepflogenheiten der Mitarbeiter zu unterwerfen.
[2]  die Mitarbeiter mit den eigenen Erwartungen an sie vertraut machen.
[3]  Kompromisse zwischen den eigenen Ansprüchen an die Mitarbeiter und deren Erwartungen zu suchen.
[4]  alle drei oben genannten Optionen des Führungshandelns.

2. Zwischen den Kriterien gelungener Anpassung bestehen
[1]  keine statistischen Zusammen¬hänge.
[2]  positive und negative statistische Zusammenhänge.
[3]  ausschließlich positive statistische Zusammenhänge.
[4]  lediglich Scheinkorrelationen.

3. Die Formen der Bewältigung von Stress im internationalen Tätigkeitsfeld lassen sich nach folgenden Dimensionen ordnen:
[1]  Beobachtbarkeit der Bewältigung.
[2]  Ansatzpunkt der Bewältigung.
[3]  Ziel der Bewältigung.
[4]  Bewusstheit der Bewältigung.

4. Lernen im Kontext der Anpassung heißt
[1]  neuartige Vorgehensweise bei der Aufgabenerfüllung zu erwerben.
[2]  vertraute Zusammenhänge zwischen eigenem Handeln und dessen – positiven wie negativen – Konsequenzen zu verlernen.
[3]  veränderte Hinweise auf erfolgversprechende Handlungen zu beachten.
[4]  erfahrene Personen nachzuahmen.

5. Das Hybridmodell der Anpassung von Black et al. (1991)
[1]  identifiziert allein die Einflüsse auf die Anpassung während eines Auslandseinsatzes.
[2]  enthält nur Einflüsse aus dem Arbeitskontext.
[3]  unterscheidet vier Gruppen von Faktoren, die auf die Anpassung vor Ort einwirken.
[4]  vernachlässigt die Bedeutung der Arbeitsaufgabe für die Anpassung.

6. Für die Bestimmung interkultureller Kompetenz werden folgende Kriterien genutzt:
[1]  nur das Erfüllen des Arbeitsauftrags.
[2]  nur die Angemessenheit des Handelns aus der Sicht ausländischer Interaktionspartner.
[3]  Kombinationen aus Aufgabenerfolg, Angemessenheit und Wohlbefinden.
[4]  keines der genannten Kriterien.

7. Bausteine interkultureller Kompetenz sind:
[1]  konative Dimension.
[2]  kognitive Dimension.
[3]  performative Dimension.
[4]  familiäre Dimension.

8. Das multimodale Interview zur Bestimmung interkultureller Kompetenz umfasst die Elemente:
[1]  Persönlichkeitstest.
[2]  Biografische Fragen.
[3]  Intelligenztest.
[4]  Interessentest.

9. Ein interkulturelles Assessment Center
[1]  ermöglicht die Evaluation von Maßnahmen interkultureller Weiterbildung.
[2]  enthält nur Paper-and-pencil-Verfahren.
[3]  ist in seiner Vorhersagevalidität nicht überprüft.
[4]  zielt nicht auf die Eignung für spezifische internationale Tätigkeitsfelder ab.

10. Die Wirksamkeit interkultureller Trainings ist am höchsten
[1]  bei Konzentration auf die Do’s und Don’ts im Umgang mit ausländischen Interaktionspartner.
[2]  beim kombinierten Einsatz wissens-, verstehens- und verhaltensorientierter Lernmethoden.
[3]  bei studentischen Teilnehmern.
[4]  unmittelbar nach Trainingsabschluss.

11. Ein Kulturcoach
[1]  begleitet den Mitarbeiter in kritischen Situationen während der internationalen Tätigkeit.
[2]  gibt klare Anweisungen, wie eine kritische Situation zu bewältigen ist.
[3]  vermittelt Denkanstöße, aber keine Lösungen.
[4]  übernimmt bei erfolglosen Handlungen des Coachee den weiteren Handlungsablauf.


Lösungen zum Lernquiz – Kapitel 21


Frage 1:

Richtige Antwort [4].

Frage 2:
Richtige Antwort [2].

Frage 3:
Richtige Antwort [1], [2] und [3].

Frage 4:
Richtige Antwort [1], [2], [3] und [4].

Frage 5:

Richtige Antwort [3].

Frage 6:
Richtige Antwort [3].

Frage 7:
Richtige Antwort [1] und [2].

Frage 8:
Richtige Antwort [2].

Frage 9:
Richtige Antwort [1].

Frage 10:
Richtige Antwort [2].

Frage 11:

Richtige Antwort [1] und [3].



 

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