Psychologische Diagnostik

Glossar


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Adaptives Testen

Ein Verfahren, bei dem auf individuelle Personenmerkmale angepasste Items den Personen präsentiert werden. Die Personen bearbeiten beim adaptiven Testen nicht notwendig dieselben Items.

Anforderungsanalyse

In einem Anforderungsprofil werden vor einer diagnostischen Entscheidung Kriterien definiert. Die Anzahl der definierten Anforderungen wird als Anforderungsprofil bezeichnet.

Assessment-Center

Eine Klasse von diagnostischen Verfahren, die meist im Rahmen der Personalauswahl eingesetzt wird. In der Regel erfolgt eine Verhaltensbeurteilung von Personen anhand von Verhaltensbeobachtungen während der Bearbeitung von Problemstellungen (Übungen). Verschiedene diagnostische Verfahren können im Rahmen eines Assessment-Centers integriert werden.

Augenscheinvalidität (face validity)

Augenscheinvalidität ist gegeben, wenn Laien bzw. Probanden der Meinung sind, dass ein Inventar das Merkmal misst, das es messen soll.

Auswertungsobjektivität

Unabhängigkeit von den Personen, die ein Verfahren auswerten.

Außenkriterium

Praktisch bzw. gesellschaftlich relevante Zielvariable bei einer Kriteriumsvalidierung.

Basisrate

Der relative Anteil von Personen mit den intendierten Eigenschaften in einer Population.

BGH

Bundesgerichtshof

Binnenkriterien

Binnenkriterien sind in der Regel psychologische Verfahren, die denselben Merkmalsbereich erfassen sollen wie die zu validierenden Verfahren.

Brunswik-Symmetrie

Brunswik-Symmetrie bedeutet, dass ein Prädiktor und ein Kriterium ein ähnliches Generalitätsniveau aufweisen.

BVerwG

Bundesverwaltungsgericht

Checkliste

Eine Checkliste ist ein hilfreiches Instrument, um in komplexen diagnostischen Situationen prüfen zu können, ob die relevanten Informationen zur Beurteilung eines diagnostischen Gegenstands erhoben wurden.

Clusteranalyse

Die Clusteranalyse ist ein statistisches Verfahren, mit dem Ähnlichkeiten zwischen Variablen untersucht werden können. Variablen mit hoher Ähnlichkeit „ballen“ sich in einem Bereich gleichartiger Merkmalsausprägung.

Cronbachs Alpha

Mittelwert der Reliabilitätsschätzungen aller möglichen Split-Half-Koeffizienten einer Itemstichprobe eines Tests oder Inventars.

Diagnose

Zuordnung von Befunden (meist von Individuen) zu einem Konzept (in der Psychologie oft, aber nicht immer eine psychische Störung). Unter Intelligenzdiagnostik versteht man die Feststellung von Intelligenzausprägungen bei Personen.

Diagnostischer Prozess

Das diagnostische Vorgehen, das mit der Definition einer psychologischen Frage beginnt, und die Erhebung relevanter diagnostischer Informationen, deren Auswertung und Integration zu einer diagnostischen Entscheidung umfasst, wird als diagnostischer Prozess bezeichnet.

Differential-Item-Functioning (DIF)

Differential-Item-Functioning liegt vor, wenn ein Item unterschiedliche Messeigenschaften in verschiedenen Gruppen aufweist, ganz unabhängig davon, ob sich die beiden Gruppen in dem gemessenen Merkmal bzw. Konstrukt unterscheiden.

DIN

Deutsches Institut für Normung e.V.

Diskriminante Validität

Im Betrag niedrige Korrelation eines diagnostischen Verfahrens mit einem anderen Verfahren, das ein anderes Merkmal erfasst als das zu validierende Verfahren, wobei die Korrelation weder durch gemeinsame Messmethoden überschätzt noch durch niedrige Reliabilitäten unterschätzt werden sollte.

Diskriminanzanalyse

Die Diskriminanzanalyse ist ein multivariates statistisches Verfahren, mit dem Subgruppen auf der Grundlage verschiedener psychologischer Merkmale differenziert werden können.

 

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