Wirtschaftspsychologie

Verständnisfragen zum 1. Kapitel


Im Folgenden finden sich Beispielaufgaben zum Kapitel 1. Die Aufgaben sind so formuliert, dass jeweils eine, zwei, drei oder vier Antwort(en) korrekt ist/sind oder die Antwortalternative „Keine Antwort ist korrekt“ gilt.


Frage 1


Welche Charakteristika zeichnen die ökonomische Psychologie aus?

1 Praktisches Wissen soll im Kontext theoretischer Modelle bearbeitet werden

2 Interdisziplinäres Fach

3 Theoretisches Wissen soll im praktischen, wirtschaftlichen Kontext angewendet werden

4 Disziplin, welche sich hauptsächlich auf das Verhalten auf aggregierter Ebene bezieht

5 Keine Antwort ist korrekt


Lösung zu Frage 1

Korrekte Antworten 2 und 3 (vgl. Kapitel 1.1)



Frage 2

 

Mit der Metapher des „Homo Oeconomicus“ meint man in der Ökonomie, dass …

1 ... der Mensch den Wirtschaftsmächten ausgeliefert ist

2 … Entscheidungen – unter anderem – von Emotionen beeinflusst werden

3 … der Mensch ein zweckrationales, reinen Nutzenerwägungen folgendes Wesen ist

4 … individuelle Entscheidungen fehleranfällig sind

5 Keine Antwort ist korrekt


Lösung zu Frage 2

Korrekte Antwort 3 (vgl. Kapitel 1.2.1)



Frage 3

 

Nehmen Sie an, Sie geben eine Anstellung auf, um ein Unternehmen zu gründen. Welche Opportunitätskosten der Unternehmensgründung sollten Sie bedenken?

1 Die zukünftig anfallende Umsatzsteuer

2 Das Gehalt, das mit der Aufgabe der Anstellung verloren geht

3 Die Miete Ihrer Wohnung

4 Da Sie Ihr gesamtes Erspartes in die Gründung investieren, müssen Sie auf die bisherigen Zinsgewinne des Ersparten verzichten

5 Keine Antwort ist korrekt


Lösung zu Frage 3

Korrekte Antworten 2 und 4 (vgl. Kapitel 1.2.1)



Frage 4

 

Welche Aussage/n trifft/treffen auf die Produktionsmöglichkeitskurve zu? Die kurzfristige Produktion von Mengenkombinationen von Gütern …

1 … unterhalb der Kurve ist unmöglich

2 … unterhalb der Kurve ist möglich

3 … oberhalb der Kurve ist möglich

4 … auf der Kurve ist möglich

5 Keine Antwort ist korrekt 


Lösung zu Frage 4

Korrekte Antworten 2 und 4 (vgl. Kapitel 1.2.1)



Frage 5

 

In klassischen ökonomischen Überlegungen ist von Maximal- und Minimal- oder Sparprinzip die Rede. Was ist unter Minimal- oder Sparprinzip zu verstehen?

1 Das Unternehmen, welches am meisten spart, hat den größten Erfolg

2 Unter dem sparsamsten Einsatz von Mitteln soll ein bestimmter Erfolg erreicht werden

3 Ein Unternehmen spart durch die Entlassung von Arbeitnehmern Kosten ein

4 Ein Unternehmen wählt aus verschiedenen Alternativen die sparsamste, unabhängig vom Erfolg

5 Keine Antwort ist korrekt


Lösung zu Frage 5

Korrekte Antwort 2 (vgl. Kapitel 1.2.1)



Frage 6

 

Auf Basis welcher Axiome wird in neoklassischen ökonomischen Modellen das Optimierungsverhalten von wirtschaftlichen Akteuren beschrieben (Gravelle & Rees, 1981)?

1 Vollständigkeit

2 Fairness

3 Reflexivität

4 Nicht-Sättigung

5 Keine Antwort ist korrekt


Lösung zu Frage 6

Korrekte Antworten 1, 3 und 4 (vgl. Kapitel 1.2.1)



Frage 7

 

Welches Argument verwenden Ökonomen, um die Kritik, die klassischen ökonomischen Annahmen seien nicht haltbar, weil der Mensch oft irrational, emotional und schlecht informiert ist, auszuhebeln?

1 Die Annahme, Individuen verhalten sich rational, ist realistischer als die Annahme, sie seien von Emotionen gesteuert

2 Auf aggregierter Ebene verliert das unsystematische und irrationale Verhalten an Bedeutung, weil es ausgemittelt wird

3 Rationale Verhaltensanteile sind im Vergleich zu emotionalen zuverlässiger beobachtbar

4 Durch die Berücksichtigung von Kontextvariablen werden die irrationalen Verhaltensanteile unbedeutend

5 Keine Antwort ist korrekt


Lösung zu Frage 7

Korrekte Antwort 2 (vgl. Kapitel 1.2.2)



Frage 8

 

Wie würden Sie einem Freund erklären, was Wirtschaftspsychologie ist?
Untersucht werden/wird …

1 … die Ursachen menschlichen Verhaltens im wirtschaftlichen Kontext

2 … das menschliche Denken im wirtschaftlichen Kontext

3 … die Änderungen menschlichen Verhaltens im wirtschaftlichen Kontext

4 … das menschliche Erleben im wirtschaftlichen Kontext

5 Keine Antwort ist korrekt


Lösung zu Frage 8

Korrekte Antworten 1, 2, 3 und 4 (vgl. Kapitel 1.2.2)



Frage 9

 

In der Theorie der „Feinen Leute“ beschreibt Veblen (1899), dass …

1 … sich das Angebot nach der Nachfrage richtet

2 … Reiche prozentual weniger vom Gehalt ausgeben als arme Leute

3 … manche Güter dann besonders nachgefragt werden, wenn der Preis steigt

4 … sich die Preise nach dem Angebot und nach der Nachfrage richten

5 Keine Antwort ist korrekt


Lösung zu Frage 9

Korrekte Antwort 3 (vgl. Kapitel 1.2.2)



Frage 10

 

Welche Annahmen der Ökonomie sind aus Sicht der Psychologie kritisierbar?

1 Menschen sind Konsumenten

2 Menschen sind Nutzenmaximierer

3 Menschen sind rational

4 Menschen sind lernfähig

5 Keine Antwort ist korrekt


Lösung zu Frage 10

Korrekte Antworten 2 und 3 (vgl. Kapitel 1.2.2)



 

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